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Fahrschule, Ausbildung, Prüfung

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern wiediAnt
14.10.2013, 12:59 Uhr

Ferien-Crashkurs sinnvoll?

Mein Sohn will seinen Führerschein in einem Crashkurs in seinen Ferien machen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich so sinnvoll ist. Ich habe auch Angst, dass das nicht reicht und er dann nicht sicher im Straßenverkehr ist. Hat jemand von euch auch seinen Führerschein mit so einem Crashkurs absolviert und kann mir meine Ängste nehmen? Zudem würde mich interessieren, ob die Konditionen, wie sie hier beschrieben sind: http://www.as-fahrschule.de/fahrschule-berlin-prei
se/fuehrerschein-ferienkurs-schnell.html
auch in Ordnung sind.

Vielen Dank!

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Düseflitz
16.10.2013, 11:34 Uhr

zu: Ferien-Crashkurs sinnvoll?

Hey wiediAnt,

ich bin grundsätzlich nicht wirklich ein Fan von Feriencrashkursen, da ich selber mit diesem Modell wahrscheinlich nicht klarkommen würde.
Ich brauche immer recht viel Zeit, um das Gelernte zu verinnerlichen und habe in den ersten beiden Wochen meiner praktischen Ausbildung nicht wirklich etwas hinbekommen. Erst nach knapp 3-4 Wochen habe ich die Abläufe mit Kuppeln, Schalten und so wirklich verstanden.

Auf der von dir genannten Homepage steht auch, dass die Ausbildung innerhalb von 7 Tagen fertig ist. Ich bezweifel, dass man nach den 7 Tagen wirklich reif für die Straße ist, aber die Fahrschule wird wohl Erfahrungswerte haben und das Programm so abgestimmt haben.

Falls ihr euch für das Ferienprogramm entscheiden solltet, würde ich an eurer Stelle gute Vorbereitungen und Nachbereitungen treffen.

Vorbereitung: Ein paar Tage auf dem Übungsplatz verbringen, um ein erstes Gefühl für den Wagen zu bekommen.

Nachbereitung: Den Jungen am Anfang auf jeden Fall so viel wie möglich begleiten (gerade auf Autobahnfahrten und so), damit das kurzfristige Wissen ins Langzeitgedächtnis übertragen wird.

Zum Preis: Ich kenne die aktuellen Konditionen nicht, habe bei Google nur diese Kostenübersicht als Vergleich gefunden: http://www.anfahren-lernen.de/fuehrerschein-kosten

Vielleicht könen da aber auch andere User helfen!

Liebe Grüße!

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern wiediAnt
23.10.2013, 14:03 Uhr

zu: Ferien-Crashkurs sinnvoll?

Hallo Düseflitz!

Vielen Dank für deine Antwort. Mir kommen die 7 Tage auch recht kurz vor. Aber du hast recht, wenn wir viel Vor- und Nachbereitung mit ihm betreiben, dann könnte es klappen. Aber wirklich wohl ist mir nicht bei der Sache. Ich werde es ihm wahrscheinlich nicht erlauben, auch auf die Gefahr hin, dass er dann böse auf mich ist.
Danke für den Preisvergleich und einen schönen Tag!

Liebe Grüße

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Peg
28.10.2013, 15:06 Uhr

zu: Ferien-Crashkurs sinnvoll?

Wohnt ihr selbst in der Nähe der Fahrschule?
So, dass dein Sohn zB nicht angereist kommen muss und sich Probleme mit Unterkunft oder zuständiger Behörde ergeben würden, für den Fall, dass die 7 Tage doch nicht ausreichend sind?

Mal davon abgesehen, dass auch ich kein Freund von Ferienfahrschulen bin (ein FL sagte mir mal: "Das meiste lernt man zwischen den Stunden!"), so ist ein solches Projekt nur etwas für jemanden, der sehr stark belastbar ist. Nervlich, wie körperlich.
Schon ein grippaler Infekt kann den schönsten Plan zunichte machen.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Peg
28.10.2013, 15:17 Uhr

zu: Ferien-Crashkurs sinnvoll?

Wichtige Frage hinterher:
Wie viele Fahrstunden sind für jeden Probanden vorgesehen?
In Insiderkreisen spricht man von den 12 ges. vorgeschriebenen Sonderfahrten,
plus 1 bis 1,5 x das Alter in Lebensjahren.
Und das gibt nur den Durchschnitt an.
Wobei die Fahrschüler, die ihre Prüfung auf dem platten Land machen, oftmals deutlich weniger Stunden benötigen, als die, die den Großstadtverkehr bewältigen müssen. Ein Mehr ist also guuuut möglich.

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Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.2.34-001 / 3 Fehlerpunkte

Sie sind an einem Verkehrsunfall beteiligt. Wozu sind Sie verpflichtet?

Sie müssen

- den anderen Beteiligten angeben, dass Sie an dem Unfall beteiligt sind

- auf Verlangen den Berechtigten Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben sowie Führerschein und Fahrzeugschein (ggf. Betriebserlaubnis) vorweisen

- bei geringfügigem Schaden unverzüglich zur Seite fahren

Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.2.23-005 / 3 Fehlerpunkte

Unter welchen Bedingungen ist Telefonieren für den Fahrer während der Fahrt unzulässig?

Wenn die sichere Führung des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet ist

Wenn das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen werden muss

Wenn das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons in der Hand gehalten werden muss

Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.1.05-001 / 3 Fehlerpunkte

Wo führt schnelles Fahren häufig zu Unfällen?

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