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Fahrschule, Ausbildung, Prüfung

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern marilena
13.07.2007, 01:56 Uhr

Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Hallo an alle *traurig winke-winke*

... Ja, heute habe ich meine Fahrprüfung zum zweiten Mal nicht bestanden... Ich bin mit den Nerven am Ende, ich habe geheult, mich aufgeregt etc. pp... Doch Tatsache ist: Durchgefallen...
Ich werde Euch erstmal alles schildern und erst hinterher meine Fragen stellen…

Auf Grund einer OP (meinerseits) und eines Urlaubs (meines Fahrlehrers - gleichzeitig Besitzers der Fahrschule) habe ich solche großen Pausen gemacht, dass ich vor der ersten praktischen Fahrprüfung 46 Stunden gesammelt habe!!! Ich hatte also 2 Pausen à mindestens 3-4 Wochen gesammelt… Schlecht, sehr schlecht, ich weiß…
In den letzen zwei Wochen vor der Prüfung hat mich mein Fahrlehrer fix und fertig gemacht. Egal wie ich gefahren bin… Ich bin kein Teenager, bei mir hilft kein „Ansch*******“. Mir muss man sachlich erklären, was falsch und was richtig ist. Mein Ehrgeiz ist nicht durch Beschimpfungen zu wecken. Ich bin aus dem Alter raus. Ich habe meine Diplomprüfungen vor 8 Jahren geschafft, ich habe jahrelang gearbeitet, letztes Jahr meine Firma auf einer Messe repräsentiert… Und der kommt mir so?!?... Ich kenne die U-bahnen- und Straßenbahnentechnik, was will der mir bitte schön so erklären?!?... Erkläre mir die technische Seite dann kann ich dir die praktische zeigen!!... Er war dies aber nicht im Stande…
Zwei Tage vor der ersten Prüfung habe ich mit meiner Kollegin gesprochen, ihr erzählt, daß ich Berganfahren nicht schaffe und erst von ihr und meinen Chefs (!!!) dabei erfahren, daß man Berganfahren auch mit Handbremse schaffen bzw. fahren kann... Meine Reaktion: „Wie bitte?!?!?!“... Sie schauten mich an, wie einen Marsianer… Alle rechneten damit, ich wüsste das… Da sie bereits mit mir gefahren waren… Mein Fahrlehrer quälte mich monatelang mit dem Pedalspiel. Ich erinnere mich an einer Situation, wo ich es viermal hintereinander nicht schaffte, wo ich ihm fast schreiend entgegnete: "Ich kann das nicht, ich kann das nicht, ich kann das nicht!!!"... Da solle ich die Füße von den Pedalen wegnehmen und nur auf seine Füße achten... Gucken hilft ja, von wegen… Er machte es so schnell vor, erklärte nichts dazu, daß ich nichts mitbekam…

Bei der ersten Prüfung war ich die letzte, die diese ablegte. Der Prüfer hat mir soooo viele Chancen gegeben, hat bemerkt, dass ich vor so viel Aufregung immer den Motor (bei Ampeln) abgewürgt habe. Er hat mir dreimal wenn nicht mehrere Male dazu geraten, mich zu beruhigen, tief durchzuatmen und mich zu konzentrieren… Ok, ich war selber mit mir unzufrieden, schüttelte nur noch mit dem Kopf über meine Fehler… Jedoch hab ich fast 30 Minuten lang meisterhaft die 30er Zone, Rechts-vor-Links und sogar Busse, Radfahrer usw. gemeistert… Doch dann: Berganfahren… Die größte Steigung in meiner Stadt, da war ich noch nie… Nach dem vierten Mal – ich bin nicht zurückgerollt, jedoch auch nicht von der Stelle vorwärts gekommen – riet mir der Prüfer, die Handbremse doch zu nehmen, wieso versuche ich ohne sie… Ich guckte meinen Fahrlehrer an… Er schaute verlegen anderswohin, vermied den Augenkontakt zu mir… Nach dem 6-ten Mal sagte der Prüfer: „Ok, jetzt sollte der Lehrer eingreifen“… Das war’s… Danach bemängelte er das Berganfahren und den Seitenabstand…

Heute bin ich nicht mal 15 Minuten gefahren, da sollte ich rechts ran, ich sei eine „Gefahr“… Ich hatte wirklich eine Kurve zu schnell genommen, gebe ich zu. Aber wo der Prüfer anfing, mir die Fehler aufzuzählen und daß er mir soooo viele Chancen gegeben habe, da dachte ich, ich sei im falschen Film…
Es fing schon vor der Prüfung an… Wir warteten ca. 15 Minuten auf ihn. Danach, wo er erschien, fragte er, wo der Fahrlehrer sei. Ich erwiderte, er sei mit einer anderen Schülerin „die Prüfung zahlen“ gegangen… Logisch denken: Der Fahrlehrer wird sie wohl doch nicht bezahlen, sondern sie!... Oder?!... Er schaute mich blöd an: „Wie zahlen?“. „Ja, die Fahrprüfung zahlen. Ich mein die Fahrschülerin“… Wir waren doch beim TÜV und die verlangen doch Geld dafür, oder?!?... „Ach, „einzahlen“!“… ????... Bin ich „Kanake“, der in der Infinitivsprache spricht, oder was?!... Sozusagen, auf Deutsch sagt man nicht „die Fahrprüfung zahlen“ sondern einfach nur „einzahlen“… (Das dachte ich nur, ich habe nichts gesagt…) TÜV-Sprache oder wie?!?... Ist das eine Sprache in sich, die man lernen muss?! „Ich nix sagen, er zahlen gehen mit andere Schüler“ – so habe ich bestimmt nicht gesprochen… Ok, habe ich nichts gesagt, sondern meine Zigarette zu Ende geraucht… Eigentlich nicht mal das, ich habe sie wegen der Prüfung ausgemacht… Oder war das Rauchen auch ein Fehler?...
Danach hat er meine Papiere gründlich durchsucht, da ich einen rumänischen Pass auf meinem alten Familiennamen hatte – Anmerkung: Ich bin „nur“ in Deutschland verheiratet… Dazu musste ich die ganzen Familien-, Adoption- und Heiratsgeschichte erzählen… Dann fragte er nach „xxx“… Keine Ahnung wie das auf TÜV-Sprache heißt, er wollte aber von mir wissen, wo der Knopf zur Lichteinstellung ist und wozu das gut sei… Ich fragte, ob er das eine oder das andere meinte… Es war das andere, ok; Das bedeutet das und das; Man regele es da… Da guckte er schon blöd, weil ich seinen Begriff nicht verstanden hatte – niemand hat mir diesen Begriff bis dahin genannt. Der Fahrlehrer war nervös und schaute verloren aus… Ich habe es aber richtig erklärt (wo er mir sagte, was er wissen wollte)… Der Prüfer war dennoch ein bisschen „stinkig“…

Wie gesagt, nach meiner zu schnell gefahrenen Kurve sollte ich rechts fahren und da zählte mir der Prüfer meine Fehler auf. Da war ich baff und habe nur bläääd aus der Wäsche geschaut:

1. Fehler: Auf einer dreispurigen Strasse sei ich zu nah am Fahrband gefahren und die Fußgänger voll gespritzt – diese Strecke bin ich dann zu Fuß nach Hause gegangen: Es war keine Pfütze da! Ausserdem hab ich sehr wohl auf meinem Seitenabstand geachtet und immer in die Spiegel geschaut!... (Da der erste Prüfer dies bemängelt hatte, habe ich darauf aufgepasst!)… Ansichtssache.
2. Fehler: Hinein in die 30er Zone („meine Heimat“ – wo ich zur Zeit wohne) sei ich zu schnell hereingefahren. Mit 15-20 kmh, nachdem ich die Radfahrer vorbei habe fahren lassen und mich vergewissert habe, daß keiner mehr die Straße überquert. Jedoch war da ein Fahrzeug, dessen Spur voll beparkt war und mir dadurch die Vorfahrt und die Fahrbahn wegnahm (erst in 20-30 m Entfernung – den hätte ich beim Einfahren nie im Leben sehen können). Ich hätte zu spät gebremst, erstmal anhalten müssen, bevor ich beim Ausweichmanöver auf den abgesenkten Bordstein fahre… ???... Mit 10 kmh war ihm das zu schnell!!! Aber wo gleich nach der Kurve danach dieselbe Situation entstand, wobei ich rechtszeitig anhielt, so dass der andere den Platz hatte vorbeizufahren, dies hatte er wohl vergessen… Und auch nicht erwähnt…
3. Fehler: Ich hatte beim Linksabbiegen in die Hauptstraße (durch Ampel geregelt) nicht angehalten. Ich bin im ersten Gang so langsam gefahren, daß die Fußgängerin bereits auf der anderen Straßenseite war… Nein, ich hätte anhalten müssen!... Wenn kein anderer Fußgänger, Radfahrer oder Auto in Sicht war?... Ich verstehe das nicht, man solle doch den Verkehrsfluss nicht behindern… Verd***** Sch***, entscheiden die sich, was sie wollen, diese Prüfer?!?
4. Zu schnell an dem anhaltenden Bus vorbeigefahren… Ich hab nur noch zur Straßenseite und zum Bus geschaut: Keine Warnblickanlage an, keine Leute haben die Straße „gestürmt“… Da soll ich welche Geschwindigkeit noch mal fahren?!? Ich sei zu schnell unterwegs gewesen… !!!...
5. Ja, dann beim Rechtsabbiegen war ich so schnell, gebe ich zu… Ich war wirklich zu schnell, viel zu schnell!... Mea culpa… Aber auch keine Radfahrer oder Fußgänger in Sicht… Nach allen Richtungen geschaut…
Aber da war meine Fahrt zu Ende.
Tolle lange Prüffahrt!...
Ich bat ihn um eine erneute Chance, ich könne es besser, da erwiderte er mir, er habe mir bereits viel zu viele gegeben… In 10-15 Minuten?... Erst drei Ampelkreuzungen durchgefahren?... In 2 von 6 Kurven zu schnell gefahren?... Und er hat mir sooooo viele Chancen gegeben?!?...
Auf der Rückfahrt zum TÜV, wo der Fahrlehrer fahren sollte – nicht ich, wohl gemerkt – erklärte er mir, daß ich zu schnell schalten würde, wie der Dieselmotor dabei funktioniere und daß ich das nicht machen könne. – ein Dieselmotor schalten.. Noch dazu unterhielt er sich über die Ampelschaltung auf der dreispurigen Straße und wie „beschießen“ sie sei, wie man sie doch regeln sollte, bla-bla-bla… Irgendwann schaltete ich meine Ohren aus… !!!...
Entschuldigung, seit meiner Anmeldung bei der Fahrschule (!!!) habe ich 7 Autos gefahren und jedes innerhalb 15 Minuten beherrscht! Nicht mal meine Mutter in ihren 40 Jahren hat so viele Autos gefahren!... Ich habe Privatstunden auf Übungsplätzen genommen… Also zusätzliches Geld ausgegeben!!!... Und der erklärt mir, daß ich wohl falsch kuppele?! Ich habe neue und alte Autos gefahren und alle gemeistert. Alte Autos, wo die Kupplung und die Kerzen im A**** waren… Jeder, der weiß, was das heißt, weiß was ich meine… All die anderen, Privatpersonen, waren davon beeindruckt, wie schnell ich die Autos unter Kontrolle hatte. Kupplungen und Pedale, die unterschiedlich eingestellt oder verschleißt waren… Ich habe zum ersten Mal mit 6 Jahren ein Auto gelenkt, mein Vater ist Diplom-Ingenieur in Kfz und Panzer-Technik… Und der erzählt mir die große Geschichte von Motoren?!?... Seiner Meinung nach kuppele ich falsch! Viel zu schnell!... Sei’s drum… Ich bin ja eine Frau und dazu noch ausm Ausland… „Ich nix verstehen“…
Auf dem Rückweg (zum TÜV) kam die Bombe: „Sind Sie schon mal in Rumänien gefahren?!“… „Nein, nie“… „So wie Sie gefahren sind, hätte ich das gemeint. Daß Sie dort den Führerschein gemacht haben und ihn hier noch mal wiederholen. So wie Sie fahren, fährt man in solchen (!!!) Ländern, aber nicht in Deutschland!“… Haaaaaallooooo!!!! Rumänien ist in seit dem 01.01.2007 in der EU! Da hätte ich nicht die Fahrprüfung in Deutschland machen müssen!!!... Ich war sprachlos… Ich schaute in die Leere, nicht einmal die Straße an… Ausserdem: Woher soll er bitte schön wissen, wie man in Rumänien fährt?!?... „In solchen Ländern“!!!… Ich dachte nur an meinen Freunden, die zu mir meinten, mit einer deutschen Fahrschulausbildung und neuen deutschen Führerschein sollte ich mich nicht auf rumänischen Straßen trauen… Sollte ich das vielleicht als Kompliment auffassen?!... Ich hätte mich vor Lachen krümmen können… Oder doch heulen?!... Wenn ich das meinen rumänischen Freunden erzähle, die werden sich kaputt lachen… Keine Reaktion von den beiden hätte ja sowieso geholfen…

Ich bin mit meinen Nerven und Latein am Ende. Ich habe bereits 2000 Euro für den Sch***führerschein bezahlt, unzählige Stunden an Steuer gesessen und doch bin ich die Prüfung zweimal durchgefallen.
Ich bin enttäuscht, denn kein Fahrlehrer hat mich verteidigt. Der erste hat dem Prüfer nicht gesagt, daß er mir das mit der Handbremse nicht beigebracht hat und der zweite hielt nur die Klappe und bei meiner Bitte (auf einer erneuten Chance) ein „Pfff“ zischte, so wie: „Lass es sein“…
Was meint Ihr dazu?...

Mein Mann ist stinkesauer, will ein Gespräch mit dem ersten Fahrlehrer (Besitzer der Fahrschule) haben und Schadenersatz fordern. Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Dienstleistungsvertrages. Ausserdem Beschwerde gegen den TÜV-Prüfer wegen Ausländerfeindlichkeit einreichen… Naja, bei 2000 Euro kann ich ihn verstehen… Ich bin derselben Meinung, jedoch weiß ich nicht, ob wir im Recht sind oder wären… Eine Rechtsschutzversicherung hätten wir (auf Schadenersatzklage gesehen)… Aber Recht haben und Recht bekommen, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe – wie es unser Anwalt so schön sagt…
Meine Schwester riet mir dazu, die Fahrschule zu wechseln, ihre sei nicht schlecht (jedoch in einer mit total fremden Umgebung – ich wohne in Erlanger, sie in Ansbacher Umgebung), meine rechne damit, ich würde viel Geld bei Siemens verdienen und sowieso zahlen (egal was komme). Deswegen solle ich die dritte Prüfung bei ihr in der Gegend machen… Sie kenne die Fahrschule und die Fahrlehrer…

Ich weiß, daß ich fahren kann. Ich kann die meisten Autos beherrschen, ich erkenne nach 15 Minuten, wie sie laufen, ich spüre sie – den Pedalen nach. Ich höre den Motor und ich kann sagen, ob es ein Diesel oder Benziner ist – und wie sie ticken. Ich weiß, welche Fehler ich mache, ich weiß, wenn ich mit meinen Schuhen Fehler mache, ich korrigiere dementsprechend… Ich trage ausschließlich Absatzschuhe, mit den flachen kann man mich davon jagen. Damit fahre ich wie der letzte Bauer… Entschuldigung, ich bin eine emanzipierte Person mit einer vorangegangenen „Fahrausbildung“… Und dennoch schaffe ich diese deutsche Fahrprüfung nicht… Anscheinend bin ich doch zu blöd dafür… Oder?!?... Langsam habe ich die Schnauze voll. Ich bin in der amerikanischen Kaserne gefahren, tadellos… Military Police überall, hinter und neben mir… Keiner hat mich angehalten… Was ist los mit den deutschen Fahrprüfern?... Haben sie zuviel Macht? Was ist los?... Ich verstehe das nicht…

Das erste Mal: Berganfahren – Fahrlehrer hat es mir nicht mit der Handbremse beigebracht, obwohl er in 46 Stunden merken sollte, daß ich das Pedalspiel nicht richtig beherrsche… Und wenn ich ihm das schreiend sage!!!...
Das zweite Mal: meiner Meinung nach und vieler anderen, denen ich die Geschichte erzählt habe, daß der Fahrprüfer mir gegenüber als Rumänin voreingenommen war…
Meine Frage dazu: Kann ich da was tun? Dagegen wirken?
• Kann ich einen Teil meines Geldes bei der Fahrschule zurück verlangen? Siehe 46 Fahrstunden – ohne danach zu wissen, daß man beim Berganfahren die Handbremse dazu benutzen kann… Sogar Leute aus Rumänien (wisst Ihr, das eine Hinterland, wo man doch so „wie eine wilde Sau“ herumfährt – laut TÜV-Prüfer) sowie alle hier lebenden Personen (Deutsche und Ausländer) haben sich darüber gewundert und zu mir gemeint, es gehöre in der Grundausbildung….
• Kann ich den TÜV-Prüfer als „ausländerfeindlich“ oder milder bezeichnet als „voreingenommen“ melden und mich über ihn beschwerden?
Ich weiß, daß das nichts daran ändern wird, daß ich zweimal durchgefallen bin… Aber so?!?... Da würde ich doch schon ein Wörtchen irgendwo sagen können… Irgendwie habe ich das Gefühl, daß mich die Fahrschule „bescheißt“… Oder?!... Was meint Ihr dazu?...

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13.07.2007, 02:38 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

... vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß ich als Frau auf der Autobahn mindestens 160 kmh gefahren bin, ohne Angst zu haben... Und fast alles richtig gemacht habe... Oder zählt das nicht?!...
Nur das Einscheren war ein Problem - "die anderen geschnitten" - wie es schön heißt... Aber wer macht das nicht?!...
Ich fühlte mich wohl, ich hatte keine Angst.... Der Fahrlehrer meinte zu mir, ich solle mindestens 120 kmh beim Fahrprüfer hinlegen... Dazu kam es nie...
Der zweite Fahrprüfer labberte was von 130 kmh auf der Autobahn... Nach der Fahrprüfung...
Ich schaute ihn an, sagte nichts mehr dazu. Da kamen bei mir nur Fragezeichen auf.. Auf meinem Gesicht. Will der Depp mir sagen, daß ich in Deutschland auf den Autobahnen nur 130 fahren soll?... In Deutschland?!?!?!...
Ich werd langsam verrückt... Ich weiß nicht, was die wollen... Wenn es nach denen ginge, würde keiner Auto mehr fahren... Auf keinen deutschen Straßen.
Ich bin verd**** nochmal eine Frau. Vielleicht fahre ich zu aggro drauf, aber wenn wir zu langsam fahren, dann sind wir auch "schuld"... Was wollen die????
... Ich bin enttäuscht, wütend, depressiv... Alles... Ich hasse die deutschen Prüfer... Wieso kann ich mit denen nicht so streiten und mein Recht verteidigen, wie mit den Rumänen?... Ich habe mit der deutschen und rumänischen Polizei gestritten und mein Privatrecht verteidigt... Nach allen Regeln der Kunst... Sie standen nur da, mit offenen Mäulen. Aber die TÜV-Prüfer sind die Könige... Oder wie?....

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13.07.2007, 08:37 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Hall Marilena,

das klingt sehr nach einem Fahrschulwechsel, was anderes würde ich in dem Fall nicht raten.

Es ist tatsächlich so, dass die Prüfer sehr viel Macht nd Spielraum haben und dies leider auch manchmal negativ ausnutzen. Im Grunde finde ich es gut, dass man nicht jedem Dahergelaufenen den führerschein aushändigt, aber man kann auch übertreiben. du kannst Dich wohl beim TÜV bescweren, aber ich glaube, Du wirst nur bedingt Erfolg haben.

Zitat "Nur das Einscheren {auf der Autobahn} war ein Problem - 'die anderen geschnitten' - wie es schön heißt... Aber wer macht das nicht?!... "
Also das ist definitiv die falsche Einstellung und kann Leben kosten! Ich schneide nie jemanden beim Einscheren (gerade auf der Autobahn gefährlich), eher warte ich halt auf dem Beschleunigungsstreifen bis sich eien Lücke findet, oder fahre auf dem Standstreifen, wenn vorhanden, weiter, bis ich einscheren kann.

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13.07.2007, 11:07 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Mal abgesehen davon, dass Dein FL offenbar nicht gerade unter die Gruppe der "einfühlsamen Pädagogen" zu zählen ist,
- und von daher ein Fahrschulwechsel sicherlich helfen könnte -,
du leidest auch in nicht ganz unerheblichem Maße an Selbstüberschätzung.
Das lese ich darin, wie Du einerseits Dein Fahren beschreibst und dann adererseits immer wieder betonst, fahren zu können. Du magst zwar ein Kfz in Bewegung gesetzt und auch wieder zum Stehen bekommen, aber das ist noch längst kein Fahrkönnen.

Den FL anzuschreien »Zitat:"Ich kann das nicht, ich kann das nicht, ich kann das nicht!!!"« zeugt auch nicht gerade von der Einsicht, dass es eben trotzdem gelernt und beherrscht werden muss um die Fahrerlaubnis zu bekommen. Solche Reaktionen kennt man eigentlich eher von Kleinkindern.

Du hast auch offenbar mit wesentlich weniger Fahrstunden kalkuliert, als es jetzt schon geworden sind. Nur: Niemand kann prophezeien, wieviel Fahrstunden jemand wohl brauchen wird; weder der Fahrerlaubnisbewerber selbst und noch ein FL. Jeder braucht einfach soviele bis er/sie es kann. Da alle mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Fahrschule kommen, gehen sie auch mit unterschiedlich hoher Fahrstundenanzahl ins Leben.

Dem Prüfer Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen hilft auch nichts. Das ist nur ein Indiz dafür, dass Du Deine Fehler noch immer nicht einsehen magst und andere dafür verantwortlich machen willst. Oder Du rechtfertigst Dich mit den Fehlern anderer, was aber auch nichts hilft, weil es trotzdem Deine Fehler bleiben.

Übrigens: Auch deutschstämmige Fahrerlaubnisbewerber bekommen für solche Leistungen wie Deine keinen Führerschein.

Fazit: Eigene Einstellungen überdenken und FL wechseln.

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13.07.2007, 11:11 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

nun komm erstmal runter.

berganfahren mit der handbremse ist keine grundfahraufgabe mehr und brauch darum nicht zwangsweise ausgebildet werden (das man es sollte, ist eine andere sache).
ausserdem schreibst du,dass du die technik voll im griff hast. warum bist du den nicht selber auf den gedanken mit der handbremse gekommen? und es sogar nicht verstehst, wenn es dir vorgemacht wird. so toll scheinst du nicht zu sein. zitieren von passagen erspare ich mich jetzt.
was u-bahn technik mit kfz und dein vater ing. für panzer ist, mit verkehr zutun hat, erschliesst sich mir nicht ganz. mein vetter ist prof. für mikrobiologie, hab ich deswegen ahnung davon?

das in r. anders gefahren wird als hier, ist eine bekannte tatsache.

das der aap einige sachen im ermessensspielraum auslegen kann ist richtig und gut so. wenn er dir dann deine fehler vorhält solltest du nicht einfach blocken sondern ernsthaft zuhören.
eine 2. chance bei einer fahrprüfung gibt es nie (jedenfalls nicht, wenn der fl sich nicht einmischt).
dein ganzer thread kommt mir so vor, als wenn du sehr von dir überzeugt bist, selbstkritik scheint nicht deine stärke zu sein.
der grund zum 2. n.b. ist berechtigt, er hätte alleine für sich schon gereicht.

schadensersatz von der fahrschule wirst du nicht bekommen weil der vertrag erfüllt wurde, eine meldung wegen fremdenfeindlichkeit kannst du auch vergessen weil der aap nur die verkehrssituation in r. beschrieben hat.
ausserdem finde ich es zum ko... wenn man seine fehler (oder unfähigkeit/nichtkönnen) gleich immer darauf schiebt, dass man eine frau oder ausländer ist.
führerschein in r. machen kannst du auch vergessen weil du dazu 185 tage deinen lebensmittelpunkt in r. haben müsstest.

holger

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Efreet
13.07.2007, 12:26 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Einerseits kann ich dich verstehe, andererseits wiederum eben nicht.
Deine Empörung und Trauer etc. wegen der nicht bestandenen Fahrprüfung ist erklärbar.
Nicht aber deine wie schon geschriebene Selbstüberschätzung. Und die hast du, zumindest so wie du deine Situation beschreibst.

FS und Verkehr, haben nichts damit zu tun wie alt man ist, ob man im Beruf erfolgreich ist - oder sonstwas.
Ein Fahrzeug beherrschen heisst, jede Situation mit dem Auto meistern zu können. Und gerade das Anfahren am Berg ist eine der wichtigsten Dinge, bei der durch falsches Verhalten, böse Unfälle passieren können. Zu dem kommt die enorme Verkehrsbehinderung.
Ich weiss wie unangenehm es ist am Berg nicht wegzukommen.
Mir ist das ein einziges mal passiert, als ich mir ein neues Auto gekauft hatte und noch NICHT beherrscht habe. Zugegeben war es ein dummer Fehler und ich war im 3. statt 1. Gang was aber nichts an der Situation änderte. Der Stress der beim nicht funktionieren aufkommt ist enorm. Ich kenne für mich selbst, nichts unangenehmeres als den Verkehr zu behindern weil ich etwas vermeindlich falsches mache. Aber das kommt vor.

Mittlerweile meistere ich eigentl. alles im verkehr. Ich beherrsche mein Fahrzeug sehr gut. Aber zu 100%, das können nur wenige Fahrer von sich behaupten, wie ich finde.

Dem FP ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen, finde ich etwas dreist. Es könnte sein, beweisen kann man dies aber nicht und du wirst es damit auch schwer haben Beschwerde dagegen einzulegen.
Du sagst der FP meinte, er hätte dir sooo viele Chancen gegeben. Hat er meiner Meinung nach auch. Andere FS sind schon wegen einem deiner beschriebenen Vorfälle nicht durch die Prüfung gekommen. Aus meiner Sicht, hat dein FP sehr grosszügig gehandelt.

Eine Nichterfüllung von Theoretischen Grundlagen seitens deines FL kann ich auch nicht sehen. Das Anfahren mit Handbremse ist kein Standard. Klar kann man es dem FS beibringen und zeigen, aber die Aufgabe an einem Berg anfahren muss auch ohne Handbremse machbar sein.

Nach all der Kritik noch ein paar Tips.
- wechsle die Fahrschule , da ja anscheinend unüberwindbare Hindernisse vorhanden sind.
- lass dir nicht von Freunden sagen, dass du gut fährst - was deine Freunde denken ist total irelevant.
- Erkenne deine Rolle als Fahrschüler gegenüber dem Fahrlehrer. Trotz deines Alters bist du ein FS genau wie ein 18 Jähriger.

Trotz allem viel Glück beim nächsten Mal - und etwas mehr Einsicht.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern corsa-ultrablau
13.07.2007, 13:38 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Zu Deinem Problem mit der Geschwindigkeit auf deutschen Autobahnen:
Auf deutschen Autobahnen gibt es eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Natürlich kannst Du auch schneller fahren (was die meisten ja auch tun), aber als braver Führerscheinbewerber sollte man sich eben auch ein wenig an dieser Richtgeschwindigkeit orientieren - zumindest wäre das dann kein Grund zum Nichtbestehen der PP.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Lambo-Benni
13.07.2007, 14:11 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

zur Richtgeschwindigkeit:

noch interessant zu wissen ist die Tatsache, dass Du im falle eines Unfalls alleine auf Grund der Tatsache, dass Du schneller als 130 gefahren bist, eine Teilschuld hast - mit nur wenigen Ausnahmen (mir ist bisher nur eine bekannt).

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Ps2spieler
13.07.2007, 17:07 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Du bist so ein Typ sind immer die anderen Schuld nie du selber.

Den Führerschein bekommt man in Deutschland nur wenn man Perfekt (oder zumindest so Autofahren kann das man keine andere gefährdet)

Wenn man nicht mal Berg anfahren kann hat man nichts auf der Straße verloren.

Und wenn du mit 50 km/h in Zone 30 einfährst wo du sogar wohnst brauchst nicht wunders das keinen Führerschein bekommst.

Wenn du ein oder 2 Kleiner Fehler machst und einsichtig bist (was ich bei dir nicht vorstellen kann) Mit kleinen Fehler zb Berg anfahren beim 1. mal nicht geschafft aber beim 2. mal dann Problemlos(und auch keine 6 Versuche) und ohne Hilfe des Fahrlehrers wie bei dir der Fall war.

Meine Führerschein war vor 3 Jahren war auch voller Panik. Musste beim Einparken Rückwärts parallel zur Bordsteinkante 2 mal korrigieren. Beim üben hat das jedes mal zum ersten mal geklappt (bis beim ersten mal wo ich geübt hatte und Fahrlehrer das erste mal keine hilfe gab damit meine ich nicht sage wann ich einlenken soll etc.) zum Glück hatte er mit mir auch Korrigieren Geübt er sagte jetzt gehen wir davon aus das es nicht geklappt hat und Korrigieren.

Das sind solche Sachen die man normal kann aber in Prüfung seien Probleme hat wegen Aufregung. Da drückt der Prüfer schon ein Auge zu aber wenn zuviel Sachen sind (auch Kleinigkeiten ) kann er dir Schlecht den Führerschein geben. Wenn rauskommt das er dir einfach so den Schein gibt obwohl du nicht in der Lage bist ein Fahrzeug zu führen. Dann ist er seinen Job los!

Sicher gibt es einige Prüfer die lassen mehr durchgehen und andere lassen weniger durchgehen. Aber deswegen kannst du den nicht verklagen der weniger durchgehen lässt.

Wenn du in der Fahrschule nicht lernst wie man Berg anfährt dann würde ich vor der Prüfung den Fahrlehrer drauf ansprechen das du das können willst bzw machen willst. Und spätestens nach der ersten Prüfung hätte ich die Fahrschule gewechselt.

Ein tipp gib ich dir noch üb auf jedenfalls genug weil wenn nächstes mal durch fällst bist für eine weile gesperrt (glaub 3 Monate)

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern marilena
13.07.2007, 22:41 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Hallo,

lasst mich etwas erklären, gestern habe ich wutentbrannt geschrieben.
Beim Berganfahren mit dem FL kam ich genauso nicht von der Stelle. 3-4-mal hintereinander. Deswegen die Wiederholung meiner Worte. Der FL meinte nur, ich solle doch versuchen und weiter versuchen. And so on… Für mich hieß es bis 2 Tage vor der 1. Prüfung, die Handbremse nur beim Abstellen des Autos und nur im Notfall zu betätigen (wenn z. B. die Bremsen versagen). Jetzt bin ich eines besseren gelehrt… ;)… Aber sollte ich das nicht von meinem FL erfahren? Berganfahren lernte ich von meiner Kollegin. Nach der 1. Prüfung. Sie konnte es mir aber nur mit der Handbremse erklären. Erst der zweite FL führte mich zum besagten Berg, erklärte mir das Pedalspiel, wie, was, wo, wann und ließ mich erstmal spüren, wie er das macht! Da verstand ich es und dementsprechend schaffte ich es bei ihm auch sofort mit dem Pedalspiel. Und hatte keine Angst mehr davor. Er kam vor 2 Monaten von einer anderen Fahrschule.
Ich bin nicht mit 50 in die 30er Zone hinein gefahren. Ich hatte um die 20 im 2. Aber ich glaub auch, daß es ein kleiner Tick zu schnell war. Ich "bretterte" jedoch nicht rein, wie der FP hinterher behauptete. Und erst in ca. 50 m mußte ich dem anderen Auto ausweichen. Ansonsten meisterte ich dort alle Kurven, rechts und links, so wie es sein sollte.
Nein, so toll bin ich nicht. Nobody is perfect. Ich mache Fehler, ja. Jeder macht sie. Dennoch fahr ich gut. Nach 5 Monaten und 7 Autos sollte ich, oder?... Ich bin keine „wilde Sau“ aus dem rumänischen Verkehr.
Ich weiß nicht, wie es anderen zugeht, ich möchte aber wissen und verstehen, was ich da betätige und wieso – technisch gesehen. Ein Werkzeugmechaniker muss seine Maschinen auch kennen, oder?.. Wenn mein Techniker-Chef mir die U- und Straßenbahnen erklärt und ich das verstehe, wieso darf ich nicht wissen, was ich da selber fahre? Mein Vater hat mir ein paar Sachen erklärt, aber nicht alles. Ich wollte aber alles wissen! Mein FL meinte, ich solle mir den Kopf nicht darüber zerbrechen, sondern einfach machen, was er sagt. Und irgendwann hab ich es im Gefühl. Mag sein. Bei anderen. Ich will es aber von vorn herein technisch erklärt haben, so wie mein Vater es mit mir immer gemacht hat. Es wird dadurch für mich logischer und dann habe ich es. Es gibt immer eine Theorie zur Praxis. Und ich wollte die Theorie und Technik des Schaltmotors richtig begreifen. Von Anfang an.
Ich gebe zu, ich machte Fehler bei der 2. Prüfung, ich verstecke mich nicht hinter der Behauptung, ich sei eine Frau und dazu Ausländerin. Aber ich merke sofort, wenn jemand was hat. Am meisten was für bzw. gegen mich. Aus welchen Gründen auch immer. Wenn ich wirklich eine „Gefährdung“ war, ja, war ich. Aber da wo ich zu schnell am Bus vorbei und die eine Kurve (danach) fuhr. Ich habe selber darüber nachgedacht, bin die ganze Prüfung und die kurze Strecke – laut Routenplaner 2,5 km in 7 Min. – durchgegangen und mich mit anderen darüber unterhalten. Und ich komme zum selben Ergebnis: Ich verzichtete 2 mal auf meine Vorfahrt und Fahrbahn, fuhr ein Mal etwas unglücklich zur Seite aber das 2. Mal hielt ich rechtzeitig an. Nach der Ampelschaltung auf grün fuhr ich in Schrittgeschwindigkeit um die Kurve, wo er danach behauptete, ich hätte anhalten müssen – obwohl kein Fußgänger, Radfahrer oder Auto in Sicht. Wieso?... Und ich schaute überall hin. Nur die eine Fußgängerin, die längst die andere Straßenseite erreicht hatte, bevor ich am Fußgängerüberweg ankam. Ich gab auch erst nach der Bushaltestelle Gas. Das ist doch keine Gefährdung. Das sind doch keine Fehler. Oder täusche ich mich da?

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13.07.2007, 22:53 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Da es offenbar immer noch an Einsicht fehlt, kann man den Thread eigentlich abschliessen.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern marilena
14.07.2007, 00:15 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

ok, to, es tut mir leid Dich mit meiner logischen Denkweise belästigt zu haben. Und mit meinen Fragen, um es von irgendjemanden erklärt zu bekommen, wieso der FP immer Recht hat. Wenn ich diese Fehler nicht sehe, dann erkläre sie mir bitte. Ich möchte sie verstehen... Ich bin nicht sarkastisch, sondern sachlich.
Ich sehe in meiner Prüfung 2 gravierende Fehler. Der Prüfer sah alles als großen Fehler. Wieso? Das ist alles was ich wissen möchte.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern marilena
14.07.2007, 00:23 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Dies hier wollte ich noch nach meinem zweiten Eintrag, vor to veröffentlichen...

Ich möchte Euch für Eure Meinungen und Tipps danken…
Ich muss sagen, daß ich mich in der Zwischenzeit beruhigt habe… ;)).. Und wieder "runtergekommen" bin.
Ich akzeptiere Kritik, wenn sie berechtigt ist.
Vielleicht war ich bei der ersten Prüfung zu unsicher und bei der zweiten zu sicher. Die goldene Mitte sollte ich mal treffen… ;)
Eigentlich muss ich zugeben, daß ich für die erste Prüfung mich nicht „reif“ fühlte. Der FL sagte aber einfach eines Tages zu mir, er habe mich an dem einen Tag angemeldet. Also: meine Prüfung vor seinem Urlaub. Ich wollte den Termin verlegen, er sagte mir, es sei nicht mehr möglich…
Danke für den Tipp mit der Richtgeschwindigkeit. Daran habe ich nicht (mehr) gedacht. Deswegen hab ich den FP nicht verstanden.
Nachdem ich mich mit Euch und anderen unterhalten habe, glaube ich, daß ich die falsche Fahrschule ausgewählt habe. Ich habe meinem Mann schon gesagt, da könne man keinen Schadenersatz verlangen und ich habe es satt meine Zeit und meine Nerven mit Anwälten und Gerichten für „Prinzipsachen“ zu verschwenden. Ich wollte auch Eure Meinung dazu, das habt Ihr mir auch geschrieben und meine Meinung in dieser Hinsicht bestätigt.
Ich werde wohl die Fahrschule wechseln müssen. Ich weiß, daß ich meinen Ausbildungsnachweis mitnehmen kann. Ich muss aber die Anmeldegebühr bei der neuen Fahrschule erneut bezahlen, oder?...
Darf ich aber vielleicht erwähnen, daß der FP sich 35 Min. im Prüfungsraum versteckt und dadurch verspätet hatte? Oder vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber wieso ist er erst 15 Min. nach dem gesetzten Termin (12:45) herausgekommen? Er hatte uns doch gehört… Ist das normal? Ich weiß es nicht, bei der 1. Prüfung war ich die letzte… Ich empfinde es als komisch. 13:16 war ich bereits vom TÜV unterwegs zu Fuß nach Hause. Es war doch keine 15 Min-Prüfung… Wenn man geprüft wird, verstreicht die Zeit anders… Vom Gefühl her. Wenigstens bei mir.
Ich versuche darüber hinwegzusehen. Es sind jetzt meine Gesprächpartner, die sich darüber aufregen… Aber über eine Anzeige denke ich dennoch nach. Es ist mein Recht. FP sind keine Götter. Vielleicht bin ich nicht die einzige, die das bei ihm gespürt bzw. erfahren hat. Mir wird’s nicht helfen, aber anderen vielleicht. Machen FP keine psychologischen Tests?
Wie gesagt, ich habe Fehler gemacht. Ich gebe es zu. Er hat mir aber mehr angeschwärzt als nötig bzw. ich Fehler machte...
Ich hoffe, ich treffe beim dritten Mal die goldene Mitte und kann so gut fahren, wie immer ohne FL und FP... Ich muß sie mir wegdenken, sie nur als meine Freunde und Bekannte im Auto sehen... Ich glaub, ich leide unbewusst an dieser Prüfungsangst. Papier ist da geduldiger. Menschen bleiben Menschen… Ich sowie die FP…


Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
14.07.2007, 01:10 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

>> Dennoch fahr ich gut. Nach 5 Monaten und 7 Autos sollte ich, oder?... <<
dann können wir die probezeit wieder abschaffen und die vers.prämien für anfänger senken.

>> Darf ich aber vielleicht erwähnen, daß der FP sich 35 Min. im Prüfungsraum versteckt und dadurch verspätet hatte? <<

zeit, ort, ablauf bestimmt der aap, steht so in den prüfrichtlinien.

ist doch egal wieviele fehler er dir angekreidet hat, der eine hat doch zum n.b. gereicht.
du als anfänger bist gar nicht kompetent genug um eine beurteilung der fehler zu machen.
ist ungefähr so als wenn dir ein schüler der ersten klasse potenzieren beibringen will.
SIEH EINFACH EIN DAS DU EIN BLUTIGER ANFÄNGER BIST. dann wird es besser.


mach deine anzeige und lass dich auslachen.

holger

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Dunkeltier
14.07.2007, 08:27 Uhr

zu: Was soll ich tun? Soll ich Beschwerde einlegen? Wo?

Selten so gelacht, wie man sich bloß dermaßen lächerlich machen kann. Mach ruhig deine Anzeige. Du kannst nicht fahren, schreibst selber, das du Fehler in den beiden Fahrpüfungen gemacht hast, die zum Abbruch der Prüfung führten, und willst aufgrund eigenen (!) Unvermögens nun den Fahrlehrer oder Prüfer in die Schuhe pinkeln... Ich denke auch, hier fehlt es massiv an Einsicht. Gut, das du den Führerschein (noch nicht) ausgehändigt bekommen hast. Mein Tipp: Nehme noch ein paar Fahrstunden und lerne weiter fahren, und mache erneut die Prüfung. Bis du es irgendwann vielleicht mal ohne gravierende Fehler, die anderen Menschen im Straßenverkehr durchaus ihr Leben kosten können, schaffst.

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Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.1.07-106-B / 3 Fehlerpunkte

Womit müssen Sie hier rechnen?

Bild zur amtlichen Prüfungsfrage Nr. 1.1.07-106-B

Mit Querverkehr vor der Kurve

Mit einem hinter der Kuppe liegen gebliebenen Fahrzeug

Mit einer gefährlichen Linkskurve

Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.2.09-106-B / 3 Fehlerpunkte

Wer muss die Fahrtrichtungsänderung anzeigen?

Bild zur amtlichen Prüfungsfrage Nr. 1.2.09-106-B

Der rote Pkw

Der blaue Pkw

Ich selbst

Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.2.36-009 / 3 Fehlerpunkte

Ein Polizeifahrzeug überholt Sie und schert vor Ihnen ein. Auf dem Dach erscheint in roter Leuchtschrift "BITTE FOLGEN". Für wen gilt dies?

Nur für Sie

Für alle Fahrzeuge, die in gleicher Richtung fahren

Nur für vor dem Polizeifahrzeug fahrenden Fahrzeuge