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Verkehrsregeln, Verhalten im Straßenverkehr

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Eispirat
06.11.2007, 11:41 Uhr

Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

www.Stoppt-Tempo130.de: Deutschlands erste Online-Kampagne gegen pauschales Tempo-Limit
Bonn (ots) - Ab sofort gibt es Deutschlands erste Online-Kampagne
mit einer virtuellen Petition, die sich gegen das 130 Km/h Limit
richtet, das am Wochenende von der SPD überraschend auf dem Parteitag
verabschiedet wurde.

www.Stoppt-Tempo130.de

Hier können alle Bürger ab sofort ihre Stimme gegen den
Partei-Beschluss vom Wochenende abgeben.

Ziel ist es, binnen kurzer Zeit möglichst viele Stimmen zu
sammeln, um den politischen Meinungsprozess mit beeinflussen zu
können.

Die gesammelten Stimmen sollen den öffentlichen Widerstand
deutlich machen. Die Liste wird zum gegebenen Zeitpunkt Frau Merkel
oder dem Verkehrsausschuss übergeben.

Kernelemente der viralen Kampagne bilden:

- Eine Online-Petition, auf der sich die Autofahrer mit ihren
Adressdaten zur Unterstützung eintragen können
- Ein Argumentationsleitfaden mit 10 Gründen gegen eine solche
Einführung
- Eine Kampagnen-Weiterempfehlungsfunktion
- Ein Forum zum Meinungsaustausch rund um Tempo-Regelung auf
deutschen Autobahnen

Weitere Funktionalitäten und Inhalte werden sukzessive erweitert.

Kurz zum Hintergrund

Die Kampagne hat eine Bonner Internetagentur, die sunzinet AG,
ohne kommerzielle Absicht im "Eigenauftrag" innerhalb von 24 Stunden
ins Netz gestellt. Die Kampagne ist parteineutral.

Für Rückfragen und Bildmaterial stehe ich Ihnen sehr gern zur
Verfügung. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in der
Berichterstattung berücksichtigen würden.



Pressekontakt:
Alex Gruhler

Fon +49 (0)228 96 957-77
E-Mail alex.gruhler@sunzinet.com

Initiative "Stoppt Tempo 130"
c/o sunzinet AG
Königswinterer Str. 705-709
Lippesches Palais
D-53227 Bonn
Fon: +49 (228) 969 57-60
Fax: +49 (228) 969 57-78
E-Mail: info@sunzinet.com
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Alex Gruhler

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern corsa-ultrablau
06.11.2007, 14:25 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Was ist denn eigentlich so schlimm an einem Tempolimit?
Auf den Autobahnen in meiner Gegend z.B. kann und darf man größtenteils sowieso nicht schneller als 120/130 km/h fahren.
Ich weiß noch während meiner Fahrschulzeit: ich war immer ganz wild auf die Autobahnfahrten - endlich mal ein wenig schneller fahren! Und was war dann? Ständig gab es Geschwindigkeitsbegrenzungen oder stockenden Verkehr.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Georg_g
06.11.2007, 15:11 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

»Die Liste wird zum gegebenen Zeitpunkt Frau Merke oder dem Verkehrsausschuss übergeben.«

Die Bundesmerkel und der Bundestiefensee sind doch sowieso Gegner eines Tempolimits. Aber es ist schon witzig, wie manche Leute regelrecht in Panik verfallen sind, seit auf dem SPD-Parteitag das Tempolimit beschlossen wurde.

Von den auf der o.a. Seite aufgeführten 10 Gründen ist übrigens keines ein echtes Argument gegen ein generelles Tempolimit. Es gibt nämlich nur ein einziges triftiges Argument, das dagegen spricht - die persönliche Lust am Schnellfahren.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern vip3
06.11.2007, 16:57 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

@ georg_g:
Ich habe mir die Argumente zwar nicht durchgelesen, dennoch spielen mit SIcherheit auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle.
Wer kauft sich in D denn bitte einen Prsche, wenn er mit seinem Punto auch nicht langsamer unterwegs ist?
Das ganze Konzept von Mercedes, BMW und CO wäre für den deutschen Markt dahin, ich jedenfalls würde mir kein solches Auto mehr kaufen..

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Georg_g
06.11.2007, 17:04 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Das ist m.E. kein brauchbares Argument. Porsche, Mercedes und BMW exportieren einen großen Teil ihrer Fahrzeuge in die USA - auch in jene Bundesstaaten, in denen ein Tempolimit von 55 mph (88 km/h) gilt.

Kaum ein Käufer dieser Marken kauft sich so ein Fahrzeug, um dann mit Dauervollgas über die Autobahn zu brettern, weil das bei der heutigen Verkehrsdichte ohnehin nicht geht und weil auch heute schon viele Autobahnen limitiert sind. Beschleunigungsvermögen und Prestige zählen da schon eher, und beides bleibt auch mit einem Tempolimit erhalten.

Ganz neu ist für mich, dass der normale Bürger sich plötzlich so sehr um das Wohlergehen milliardenschwerer Konzerne sorgt ...

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern tolu
06.11.2007, 19:21 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

geht es dem konzern gut, geht es meist auch dem mitarbeiter gut.
der grund ist sicher das schnellfahren, der dagegen spricht, aber nur vordergründig.
genau genommen geht es um die freiheit, die mal wieder vom staat eingeschränkt wird, wie auch bei andern dingen (rauchen etc.).
da es keinen trifftigen grund dafür gibt, soll die freiheit auch nicht eingeschränkt werden.
unfälle passiern auf autobahnen am wenigsten. auch in ländern mit tempolimit passiern unfälle durch zu schnelles fahren.
die jungen raser sind eh auf bundestrassen, dort ist es gefährlich. und die unfälle die auf autobahnen tödlich enden, sind meist bei geschwindigkeiten unter 130 kmh.
z.b. an stauenden.
und zu dichtes auffahren hat nichts mit der geschwindigkeit zu tun, das ist wirklich gefährlich.
mal davon abgesehen: meinst du ein unfall mit 120 oder 130 ist gesünder als mit 250? der unterschied dürfte nicht mehr merkbar sein.
letztlich wird in D auch niemand gezwungen mehr als 130 zu fahren, er darf auch weniger.
das ist für mich freiheit. niemanden einschränken wo unnötig.
p.s. ich selbst fahre selten mehr als 130, lasse aber anderen die freiheit dies zu tun.

noch zum auto und prestige: deutsche autos werden in ländern wie usa und saudi arabien gekauft, weil die qualtiät dafür spricht. sie werben mit der tatsache, dass deutsche autos wirklich die geschwindigkeiten aushalten, da auf öffentlichen strassen legal zu erreichen.
us autos sind wg. ihrer komponenten oft nicht in der lage dazu. hatte ein schlüsselerlebnis.
durfte mitfahren in einem chev impala (bj. was aus den 80ern). der hatte zwar gut dampf, aber ein fahrwerk. ein polo hat ein besseres.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern jules17
06.11.2007, 21:43 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Ich finde, die unbeschränkte Autobahn gehört zu Deutschland und sollte so weit wie möglich erhalten werden. Das Argument Benzinverbrauch in unserer Zeit dagegen sollte man auch betrachten....macht halt schon nen Unterschied ob man 130 fährt oder 180 vom Verbrauch her.

<<mal davon abgesehen: meinst du ein unfall mit 120 oder 130 ist gesünder als mit 250? der unterschied dürfte nicht mehr merkbar sein. >>
Der Bremsweg ist halt ca. 4 mal kleiner ;)

Aber bevor die unsere Autos drosseln, wie schon mal der Vorschlag da war...dann lieber ein Tempolimit, wäre allein schon billiger.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Crashkid
06.11.2007, 23:21 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Also ich halte ein Tempolimit für nicht notwendig, hätte allerdings auch kein Problem damit wenn es dennoch eingeführt wird.

Lächerlich finde ich allerdings dass SPD-Politiker mit steigenden Spritpreisen für ein Tempolimit argumentieren. Wer das Geld hat kanns doch für Sprit ausgeben. Und wer nicht fährt halt auch ohne Tempolimit nur 130 oder langsamer...

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern ][
06.11.2007, 23:45 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

>Wer kauft sich in D denn bitte einen Prsche, wenn er mit seinem Punto auch nicht langsamer unterwegs ist?<

Unabhängig von der ganzen Diskussion - bist Du schonmal einen Sportwagen gefahren? Da hat man den Spaß anderswo, auf der Landstraße, da reicht Tempo 130 teilweise sogar :D

...oder man fährt direkt auf Rennstrecken.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern to
07.11.2007, 00:12 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Ein eventuelles Tempolimit stört defacto doch nur diejenigen, die nicht genug Verstand zu investieren bereit sind, um selbst einzuschätzen, wann es genug ist.

Die Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeit von Sinnesreizen des menschlichen Gehirns hat nun leider einmal eine Prozessorgeschwindigkeit, die mittlerweile von der möglichen Höchstgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen bei weitem überholt worden ist.

Der abstruse Gedanke, alles was technisch machbar ist, auch tatsächlich machen zu müssen, führt die Menschheit nicht wirklich weiter.

Nur weil heutige (auch in Deutschland gebaute) Autos sehr schnell fahren können, ist der Mensch als Fahrer deshalb noch längst nicht gezwungen, auch schnell damit zu fahren.

Der Grundsatz für jeden Kraftfahrer, die Fahrgeschwindigkeit bei jedweder Verkehrslage so zu wählen, dass er dabei jederzeit sein KFZ sicher beherrscht, wird doch leider oft genug vom Gefühl der Macht durch Geschwindigkeit überlagert und überdeckt.

Wer ist hier also der Schwächling?
Ist es wirklich derjenige, der sich selbst als Mensch mit seinen physischen und physikalischen Begrenzungen zu akzeptieren bereit ist?

...oder ist es wirklich derjenige, der als Mensch und Teilnehmer im sozialen Miteinander des öffentlichen Strassenverkehrs ein Limit zu akzepzieren bereit ist, das dem durchschnittlichen Kraftfahrer immer noch genügend Freiraum einräumt, um zügig vorwärts zu kommen?

Diese beiden Typen sind es mit Sicherheit nicht.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Reisschuessel
07.11.2007, 07:44 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit

Moin liebe Gemeinde,

warum fällt es uns in Deutschland eigentlich so schwer, den Bürgern gewisse Freiheiten zu lassen?

Stattt ein Tempolimit einzuführen, dessen Nutzen und Zweckmäßigkeit höchst umstritten sind, sollten wir lieber stolz darauf sein, daß wir es auch (und gerade) ohne Tempolimit in den letzten Jahren geschafft haben, die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich zu senken. Das müssen die angeblich so großen Vorbilder wie Frankreich erstmal schaffen.

Der Umweltaspekt wird meiner Meinung nach künstlich "hochgejubelt", wenn man mal bedenkt, daß der KFZ-Verkehr nur einen relativ kleinen Anteil am Gesamt-Schadstoff- und Feinstaubausstoß hat. Von allen gefahrenen KFZ-Kilometern ist der Anteil derer, die bei Geschwindigkeiten über 130km/h zurückgelegt werden, verschwindend gering. Natürlich verbrauchen Autos bei geringerem Tempo weniger und stoßen damit weniger Schadstoffe aus -das kann & will ich nicht bestreiten- nur würde es meiner Meinung nach viel mehr bringen, den Verkehr flüssig zu halten und Staustellen zu vermeiden.
Denn eine 3km lange Autoschlange, in der hunderte von Motoren im Leerlauf vor sich hin tuckern, erzeugt mit Sicherheit deutlich mehr Schadstoffe als drei Schnellfahrer, die die gleichen 3km mit Tempo 200 durchfahren.

Zu guter Letzt noch was zu den viel zitierten "Dränglern und Rasern". Ich fahre jetzt seit über 20 Jahren Auto, angefangen von einem uralten 34PS Käfer bis hin zu meinem Mondeo (der ja nun wahrlich auch kein Sportwagen ist). Seit fast 15 Jahren pendele ich zwischen Düsseldorf und Köln. In dieser Zeit sind mir vielleicht 20 Leute aufgefallen, die dicht aufgefahren sind und mich mit der Lichthupe von meiner Spur drängeln wollten.
Diese Leute -behaupte ich jetzt mal- würden sich bei einem generellen Tempolimit mit Sicherheit nicht anders verhalten - nur all' die Vernünftigen, die bei entsprechender Verkehrslage einfach nur schnell vorankommen wollen, würden unnötig ausgebremst.

Und genau deswegen bin ich gegen ein Tempolimit...

Gruß - RS

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Eispirat
08.11.2007, 19:00 Uhr

zu: Gegen ein Tempolimit, bitte helfen

Hallo,

Fahre jetzt seit 5Jahren (210.000km) unfallfrei Auto, 80% davon auf deutschen Autobahnen.

Für mich kommt ein Tempolimit nicht in betracht, ehrlich gesagt bin ich strickt dagegen, warum?

Ich finde auf deutschen Autobahnen werden jetzt schon zu viele Opfer zu Tätern gemacht!
25Euro Geldbuße für das nicht einhalten des Rechtsfahrgebotes ist in meinen Augen lächerlich, da lacht doch jeder darüber. Aber daß dann dafür der "Drängler" einen Punkt und hochende Strafen zahlen muß ist völlig unverständlich.

Hier wäre eine Überlegung zu einem generellen Rechtsfahrgebot viel wirksamer (Auswirkungen: keine Drängelein, weniger Unfälle, keine Rückstaus (wenn einer meint er müßte mit 120km/h auch noch den zweiten Lkw in 300m überholen)).

Diese Thematik sollte auch härter bestraft und kontrolliert werden.

Was in Punkto Tempolimit auf deutschen Autobahnen passiert, kann sich mal jeder auf der A72 (AS Pirk bis Reichenbach) ansehen, da gibt es echt "Autofahrer" die auf der Überholspur mit Ihren 110-120km/h dahin eiern, weil sie meinen die anderen dürfen ja eh nicht schneller fahren!

Was wird das erst, wenn wir ein generelles Tempolimit haben?

Gruß

..zum Seitenbeginn

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