
elected
26.04.2007, 14:53 Uhr
zu: mhh
16V bei einem Vierzylinder: 4 Ventile pro Zylinder, anstatt der früher üblichen 3... Bringt glaub ich etwas mehr Leistung bzw. etwas weniger Verbrauch.

Reisschuessel
26.04.2007, 17:41 Uhr
zu: Viele viele Ventile
Moin,
es geht hier in der Tat um die Anzahl der Ventile bei Motoren.
Normalerweise braucht ein Viertaktmotor (und das sind heute fast alle Automotoren) zwei Ventile pro Zylinder - ein Einlaßventil durch das das Luft-Treibstoffgemisch angesaugt wird, und ein Auslaßventil, duch das nach der Zündung die Verbrennungsgase ausgestoßen werden.
Verwendet man nun je zwei Ein- bzw. Auslaßventile, kann man den Querschnitt der Ein- und Auslaßöffnung vergrößern, so daß der Motor besser "atmen" (d.h. schnellerer und effektiverer Gasaustausch) kann. Außerdem kann der Brennraum besser gestaltet werden, so daß eine effektivere Verbrennung des Kraftstoffs stattfindet.
Schlußendlich kann man die beiden Ventile zeitversetzt ansteuern, um so bessere Strömungsverhältnisse im Zylinderkopf in verschiedenen Drehzahlbereichen zu erzielen. Das heißt dann "V-TEC" oder "VVT" (variable valve timing).
Alles in allem dient das Ganze dazu, den Kraftstoff effektiver zu verbrennen und so mehr Leistung, einen besseren Drehmomentverlauf, einen geringeren Schadstoffausstoß und einen geringeren Verbrauch zu erzielen.
Uuuups... - ist das lang geraten... :-))
Gruß - RS

][
26.04.2007, 19:26 Uhr
zu: mhh
>Das heißt dann "V-TEC" oder "VVT" (variable valve timing).<
Bei Dir ist der Name Programm, ne?
Es gibt auch Nicht-Reisschüsseln, die über ähnliche Systeme verfügen und schon früher verfügten :D
Gruß
Christian

Reisschuessel
27.04.2007, 09:33 Uhr
zu: mhh @ Angry Angel
V-TEC rules!!!
...und Toyota ist weltweit unser Kunde Nr. 1.
*EXTRABREITGRINS*
Aber mal im Ernst - mein Mondeo hat auch eine variable Ansugsteuerung, allerdings geht das da anders:
Jedes 1. Ansaugventil hängt an einem kurzen Einlaßkanal, jedes 2. an einem langen. Bei Drehzahlen unter 3000 U/min. wird nur das 1. Ventil geöffnet, um ein günstigeres Einströmen des Gemischs zu ermöglichen. Bei höheren Drehzahlen werden beide Ventile geöffnet, um den Gasaustausch zu beschleunigen.
Allerdings muß zum Zündkerzenwechsel die ganze Ansaugbrücke 'runter.
Im übrigen gab's Mehrventiltechnik schon bei den Rennwagen vor dem 2. Weltkrieg...
Gruß - RS

][
27.04.2007, 14:44 Uhr
zu: mhh
V-tec ist aber Honda! Einfach geil, wie das im TypeR den Motor bei überschreiten der Drehzahlgrenze förmlich explodieren lässt.
Naja, dafür hab ich 1.4 Bar Ladedruck, fühlt sich ähnlich an :D
Toyota ist VVT!
Gruß
Christian

Reisschuessel
27.04.2007, 16:19 Uhr
zu: V-TEC und VVT
Das war mir klar...
Mein letztes Auto war ein Honda (zwar mit 16 Ventilen, aber ohne V-TEC).
VVT ist von Toyota, und deren Chef und unser Firmengründer haben damals schon zusammen in die Sandkiste gepinkelt...
Deswegen hatte ich speziell diese beiden Systeme genannt und auf die variablen Ventilstuerungen der anderen Hersteller verzichtet.
So, nun aber genug Haare gespalten... :-))
Gruß - RS