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Fahrschule, Ausbildung, Prüfung

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Musikerin
15.06.2007, 23:25 Uhr

Wie es mir bei der PP ergangen...

Liebe Forums-Besucher,

ich habe im Laufe meiner Führerscheinausbildung immer wieder verschiedene Forumeintrage gelesen und fand viele davon sehr interessant und nützlich. Jetzt kann ich euch berichten wie es mir ergangen bei der praktischen Prüfung, den ich am 14.6.2007 in München bestanden habe.
Also, erstmals was zu meiner Person: ich bin eine Frau von 34. Jahren, Ausländerin, die seit 14. Jahren in Deutschland lebt und in einem künstlerischen Beruf erfolgreich arbeitet. Da ich viel auf der Bühne bin, kann ich schon seit meiner Kindheit sehr gut mit dem Lampenfieber und den Auftrittsängsten umgehen. Meine Führerscheinausbildung habe ich für deutsche Verhältnisse sehr spät gemacht, dafür aber meiner Meinung nach effizient: habe mich für die Fahrschule Mitte April angemeldet, zum ersten Mal gefahren Ende April und am 14.6.2007 schon der praktische Prüfung gemacht. Ich habe insgesamt 33. Fahrstunden genommen (inkl. Sonderfahrten) und bin am Ende sicher und mit Vergnügen gefahren.
Trotzdem tauchten während der Ausbildung verschiedene Probleme auf: z.B. mein Fahrlehrer weigerte mir relativ zügig das Rückwärts-Einparken beizubringen. Es lief nach dem Motto „das kannst du dann am Ende noch üben“. Ich bat ihn im Laufe jeder meiner Sonderfahrtstunde trotz allem das Einparken einzubauen, er machte es sehr ungern...Am Ende konnte ich trotzdem nicht vom ersten Mal einparken, müsste mich immer wieder korrigieren.
Bei den letzten Fahrstunden war ich zunehmend nervöser, weil ich immer wieder kleine Fehler machte: z.B. kurz vor der Ampel an der falsche Linie mich aufgehalten, wo die erste Linie so abgetragen war, dass man es nur beim genauestem Betrachten evtl. erahnen könnte, dass da noch eine Linie es gäbe. Oder bei der allerletzten Fahrt griff mein Fahrlehrer mich plötzlich am Lenker mit den Wörtern „Du fährst zu nah zu den geparkten Autos, SO VERSCHENKST DU MORGEN DEIN FÜHRERSCHEIN!“ Ich fuhr an, parkte, bin aus dem Fahrzeug raus und wollte sofort nach Hause fahren und nur durch die Überzeugungskraft meines Mannes bin ich am Ort geblieben und setzte meinen Fahrt fort. Ich sah es als Chance morgen die Prüfung zu fahren und diesem Martyrium mit dem selbstverliebten unsensiblen Fahrlehrer ein Ende zu setzen...
Am Donnerstag früh war ich schon sehr nervös, fuhr aber sehr gut die halbe Stunde zw. 8:10 und 8:40 mit dem Fahrlehrer durch die Gegend. Die Nervosität verschwand! Ich war um 9 Uhr zur Prüfung bestellt und freute mich schon inzwischen!!! Nur um 8:55 etwa fing der TÜV-Prüfer in der Fahrschule seine... Brotzeit zu sich zu nehmen! Ich stand draußen, schaute durch das Fenster... Er aß so langsam, ich konnte meinen Augen nicht glauben! Nach eine halbe Stunde warten war ich wieder nervös und konnte kaum auf den Beinen stehen, so bat ich meinen Fahrlehrer in der Fahrschule sitzen zu dürfen. So saß ich etwa 10 Minuten drinnen und lauschte den Gesprächen auf dem IQ-Level von etwa 30 und nach dem der Fahrprüfer sich noch mal ein Getränk nachgegossen hat bin ich aus der Fahrschule raus. Meine Nerven lagen blank!!!
Gott sei Dank in etwa 5 Minuten trat der Fahrprüfer ein und ab dem Moment fühlte ich mich... eigentlich sehr gut! Ich hatte die „Bühne“ für mich und konnte fahren wie ich es für richtig hielt!!! Nur der Typ hinten hat mir die Richtungen vorgegeben, weiter nichts... Natürlich, war ich angespannt und super konzentriert. Ich müsste viele ungewöhnliche Situationen meistern: z.B. einen Pannenfahrzeug umfahren, einen langsamen Straßendienstfahrzeug überholen, um einen auf meiner Straßenseite geparkten DHL-Bus über den Gegenfahrbahn und dazu auf dem Berg umfahren usw. Die Liste kann ich gerne fortsetzen, es waren wirklich die Sachen, wovon man in so einer Prüfung nicht träumen mag! Ich fuhr aber mit Ruhe, blieb gelassen, trotz Anspannung...
Dann fahre ich nach 45. Minuten an der Fahrschule wieder an, stelle das Fahrzeug parkfertig ab, bleibe sitzen. In dem Moment höre ich von hinten giftiges „ Sagen Sie mal, können Sie gar nicht nach hinten schauen?“ Ich antwortete: „Was meinen Sie?“
-„Ich meine, warum schauen Sie nicht nach hinten, wenn Sie einparken?“
-„Ich schaue in den rechten Saitenspiegel.“
-„ Aber so sehen Sie nicht den ganzen Fahrbahn hinter Ihnen! ( Mit noch erhöhter Stimme) Hat man es Ihnen nicht beigebracht?????“
-„Nein.“ (Der Fahrlehrer sitzt neben mir regungslos. Hätte ich in dem Moment sagen sollen, dass ich mein Einparken aus ihm raus gequellt habe?)
-„Und wie haben Sie (da und dort) links abgebogen? Sie haben doch die Fahrspur gewechselt?“
-„Ich kann mich nicht daran erinnern. An der Baustelle? Es tut mir sehr Leid, habe ich keine 2. Spuren gesehen.“
Und weiter, weiter, weiter, fertig machen.
„Und wie haben Sie mit der Gangschaltung rumgerumpelt, dass geht doch gar nicht!!!!“
Der Fahrlehrer- regungslos. Natürlich hat der Prüfer nicht mehr viel gebraucht bis ich mit meinem Latein am Ende war, ich heulte wie ein kleines Mädchen los, weil ich verstand, dass trotz diese ausgelassener Fahrt habe ich meine Prüfung nicht bestanden! Ich habe doch auf der Website vom TÜV gelesen wie es nach der praktischen Prüfung abläuft, das kann doch jeder tun: „ 1) Zuerst wird Ihnen das Prüfungsergebnis bekannt gegeben. 2) Ihre Rückfragen werden beantwortet. 3) Gute Leistungen werden angesprochen und gewürdigt. 4) Wesentliche Fehler werden präzise erläutert. 5) Bei nicht bestandener Prüfung werden Sie ermutigt, es noch einmal zu probieren.“ ( Link dazu: http://www.tuev-sued.de/fuehrerschein_pruefung/die
_fuehrerscheinpruefung/nach_der_pruefungsfahrt
) Ich habe dann gleich gedacht, das mein Ergebnis wohl negativ ausgefallen ist!
Durch meine Tränen hörte ich dann wieder giftiges: „ Sind sie jetzt wieder ansprechbar?“ Ich antwortete: „ Das bin ich“ Und dann: „Dann darf ich Sie gratulieren. Sie bekommen Ihr Führerschein.“ Ich war platt! Dieser Sadist quellte mich so, um mir nachher DAS zu sagen! Ich war sprachlos!!!!!
Danach ging alles schnell, Unterschrift und schon habe ich den Führerschein in der Hand. Ich ging nach Hause, hatte aber so ein komisches Gefühl, dass es dem Feiern nicht zumute war. Ich hatte Kopfschmerzen, meine Beine waren wie gelähmt, mir war´s richtig übel von diesem Gespräch.
Heute früh schaute ich noch mal auf der Website vom TÜV nach den Informationen was nach der Prüfungsfahrt mit einem geschieht. So wie ich oben beschrieben habe, alles ganz genau so. Und dann bemerkte ich rechts auf der Website ein kostenloses Servicenummer der TÜV, mit der Bemerkung „Haben Sie noch Fragen?“ Ich entschied mich spontan anzurufen, habe dann gefragt, ob so ein Verhalten der Prüfer bei der bestandenen oder nicht bestandenen Prüfung normal wäre, da ich vom TÜV eben andere Infos bekommen habe über die Ergebnisbekanntgabe. Bekam eine klare negative Antwort und wurde gebeten bei der Stelle für die Prüfervorbereitung mich zu melden. Das machte ich und sprach dann zufälligerweise mit einem Mitarbeiter, der sich wohl mit dem Thema „Psychologische Weiterbildung der Prüfer“ oder so ähnliches gerade beschäftigt. Er war ENTSETZT über meine Geschichte! Seine klaren Anhaltpunkte: 1) das was ich auf der Website gelesen habe, ist nicht nur die Richtlinie zur Fahrprüfung vom TÜV, sondern sie ist für alle Fahrprüfer BINDEND! Das heißt im Klartext er müsste mir gleich nach der Fahrt den Prüfungsergebnis bekannt geben, nicht erst die Fehler nennen. Er räumte auch ein, dass es immer wieder die Kollegen gibt’s, die diese Richtlinie missachten und ihre Macht gerne ausüben, die Leute sadistisch zappeln lassen, was natürlich die Firmenimage „TÜV“ sehr schadet. Es wäre auch sehr wichtig für den TÜV zu wissen, welcher Mitarbeiter sich so verhalten hat, da es für ihn dann eine Teilnahme an der psychologischen Weiterbildung in Betracht gezogen werden kann. Der TÜV versicherte mich, dass es für mich keine Nachteile daraus kommen können, außer das der Mitarbeiter wird sich wohl bei mir entschuldigen müssen! Daraufhin meldete ich mich mit meinem Namen, Adresse, Prüfername und Fahrschulename. Ich sagte am Ende nur, das ich mache es nur, weil es sein kann, dass es jemandem nach mir vom Nutzen sein könnte. Auf TÜV generell bin ich keineswegs böse und werde selbstverständlich Ihre Leistungen in Betracht ziehen, wenn ich mein Auto fahre!
Und, wie findet ihr meine Prüfungsgeschichte? Ist jemandem von euch so ähnlich gegangen oder bin ich nur so ein Pechvogel? Ich würde gerne eure Meinungen dazu lesen!
Herzlich, O.

P.S. Bitte entschuldigen Sie meine Deutsch-Fehler, bin da schlampiger, als beim Autofahren

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16.06.2007, 00:08 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Und wem sollen wir als Forumsgemeinde nun applaudieren??????????

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
16.06.2007, 08:11 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

schön das du deine geschichte gleich in mehreren foren postes.

selten so ein selbstgefälliges, beifall heischendes posting gelesen.
und gleich immer der hinweis "ich bin ausländerin".

nur weil dein fl gesagt hat wenn du es morgen so machst, fällst du durch. schon ist er "selbstverliebten unsensiblen Fahrlehrer "

bist schon eine tolle heldin.

wenn der aap gewusst hätte, was du aus der bestandenen prüfung gemachst hast, hätte er bestimmt nicht sein ok gegeben. die fehler die du gemacht hast, hätten dicke zum durchfallen gereicht.


holger


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16.06.2007, 09:07 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Weisst du eigentlich wie bitter es für jemanden ist, der schonmal durchgefallen ist und jetzt liest, was für Fehler du machen durftest???

Sei froh, dass du den Schein bekommen hast. Der Prüfer hat es zum Glück geschafft, auf dieses Weise deutlich zu machen, welche Fehler du gemacht hast.

fraktum

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16.06.2007, 09:31 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Liebe Forums-Besucher,

ich danke Sie alle herzlich für Ihre erliche spontane Antworte. Was ich nicht verstehen kann: warum breitet sich so eine Schadensfreude aus? Mit wem wurde hier ungut umgegangen? Ich bin doch gar keine Heldin, ich bitte euch! Dafür der Fahrprüfer -schon... ????Und der entsetzte TÜV-Hotline-Mitarbeiter, was ist mit ihm? Spielen Sie immer sonst im Leben den armen Schlucker?
Herzlich,
O.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Alexis
16.06.2007, 10:48 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

*gähn*...
Die Geschichte klingt sehr abgedroschen...wie das arme Mädchen vom Lande, das von allen anderen behindert und nur missverstanden wird, aber dennoch ihren großen Weg macht.
Nun ja, ich sags mal "freundlich", bei den Fehlern wäre jeder durchgefallen und die Standpauke war zurecht, da du sicherlich eine Gefahr im Straßenverkehr darstellst.
Vielleicht bist du es ja gewohnt in Watte gepackt zu werden, aber dieses "guckt mal, ich wurde ja sooo schlecht behandelt und habs trotzdem geschafft"-gequatsche findet sicherlich keinen großen Zuspruch, egal ob hier oder woanders.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Musikerin
16.06.2007, 12:16 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Lieber Alexis,
danke für Deine Äusserung bezüglich meine Geschichte. Um Klarheit zu schaffen: niemand fährt fehlerfrei in der Prüfung und auf der Strasse sowieso. Ich bin bestimmt auch nicht fehlerfrei gefahren, aber man müsste da der Gesamteindruck nicht vergessen: ich bin Paar Tage vor der Prüfung mit den Freunden und Ehemann gefahren und sie sagten, dass sie es fast nicht glauben können, dass ich erst seit 6 Wochen am Steuer sitze, so ruhug und gelassen wirkte ich dabei. Ich fuhr vorsichtig, aber nicht zu langsam, immer mit angepasste Geschwindigkeit und mit entsprechende Reaktion bei den schwierigen Verkehrssituationen. Mein Fahrlehrer sagte mir letzendlich auch, dass ich gut fahre. Welche Fehler waren den so gravierend Deiner Meinung nach? Eingeparkt habe ich ja einwandfrei. Fahrspurwechsel beim Linksabbiegen: lieber Alexis, Du hättest diese Stelle sehen sollen! Baustelle in der Mitte der Fahrbahn, ich biege links ab, fahre dabei auf meinem Fahrbahn stehenden Postbus um, auf einem Berg, wo Du nichts, aber gar nichts nach vorne siehst... In der Situaltion habe ich mich richtig verhalten und entschuldigung, ich stellte dabei keine Gefahr im Strassenverkehr dar. Ich habe versucht stetts korrekt zu fahren, wenn an der Stelle es 2. Spuren gedacht waren, konnte ich es wirklich nicht erahnen!
Wenn Du Deine PP machst, kannst Du Dein Geld dafür bezahlen und Dich so behandeln lassen, wie Du es willst! Aber ich bin der Meinung, das in den Falle leistet der TÜV eine Diensleistung und schliesslich wirst Du normalerweise in der Reinigung, in einem Geschäft, in einem Friseursalon oder im Kreisverwaltungsrefereat nicht so angesprochen, dazu noch für Deine EURO 232,-! Sorry, nicht mit mir!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aufgebrachte Gruß,
O.

P.S. Im übrigen ich bin sonst von niemandem missverstanden worden und ich bin sicherlich kein Mädchen vom Lande, nur so am Rande bemerkt...

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
16.06.2007, 12:19 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

>> warum breitet sich so eine Schadensfreude aus? Mit wem wurde hier ungut umgegangen?<<

schadenfreude hat hier keiner (kennst du den begriff eigentlich ? das ist nämlich ganz was anderes.)
und mit wem hier ungut umgegangen wurde, liegt doch auf der hand.
nämlich der aap, der hat dir trotz schlechter leistung den führerschein gegeben hat und du "scheisst" ihn beim tüv noch an. das ganze mit der begründung das du deinen nachfolgern was gutes tun willst.
der schuss ging ja wohl voll nach hinten los.

meinst du der aap wird nochmal gnade vor recht ergehen lassen damit er nachher angeschwärzt wird?

das mag alles in der phantasiewelt der musik so sein, im auto und im verkehr tobt das aber richtige leben und nicht irgendeine bühnenshow.

holger

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
16.06.2007, 12:27 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

viel eingebildeter geht es ja wohl nicht.

>> ich bin Paar Tage vor der Prüfung mit den Freunden und Ehemann gefahren <<

das muus ja wohl auf einer strasse gewesen sein damit sie so ein tolles urteil (von leuten die hobby-autofahrer sind) fällen können.

das du damit eine straftat begangen hast, ist dir anscheinend nicht klar, zeigt aber deine einstellung zum verkehr und unseren gesetzen.

in deinem ersten posting hast du stolz geschrieben das du nur 33 stunden gebraucht hast, ja nee ist klar. die stunden die du schwarz gefahren bist zählen ja nicht. hauptsache du stehst als held da.


holger

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16.06.2007, 12:46 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

hoffen wir mal, dass die freunde und der ehemann auf der rückbank des fahrschulwagens mitgefahren sind.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Crashkid
16.06.2007, 14:00 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Das hat man doch direkt wieder ein viel sichereres Gefühl auf der Straße *denkopfeinziehundindeckunggeh*

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
16.06.2007, 17:12 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

>> ist nicht nur die Richtlinie zur Fahrprüfung vom TÜV, sondern sie ist für alle Fahrprüfer BINDEND <<

sorry, aber das sind interne arbeitsanweisungen des tüv süd, mehr nicht.
jede andere prüforganisation kann andere arbeitsanweisungen erlassen.
du kannst das ungefähr so vergleichen: dein dirigent sagt dir, du sollst vor dem stimmen des instrumentes deine notenblätter aufschlagen. für den rest der welt ist das schei... egal.

ich persönlich halte von dieser internen dienstanweisung aus verschiedenen gründen nicht viel.

freu dich, sammel asche auf deinem haupt und wundere dich nicht was du noch alles für fehler im verkehr machen wirst.

holger

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Lambo-Benni
16.06.2007, 20:53 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

also um auch mal was zur "Musikerin" zu sagen:

Im Gegensatz zu den meisten Ersteller solcher Threads zeigt sie psyschologische Reife, was sehr wichtig im Straßenverkehr ist. Nach dem Lesen der Geschichte zu Urteilen, hinterfragt sie alle Regeln nach Sinn und Unsinn und denkt darüber nach. Genau das machen viele nicht, was zwangsläufig zur Missachtung selbiger führt! Von dem her, war es - mMn - die richtige Entscheidung ihr die Fahrerlaubnis zu erteilen.

Das Telefonat halte ich für sehr realistisch. Da ich auch eher der Typ bin, der etwas unternimmt, anstatt sich groß aufzuregen, kann ich gut einschätzen, wie so etwas abläuft. Ob der Telefonpartner sein Ärgernis allerdings ernst meint weiß man nie sicher - könnte auch einfach zum "Abwimmeln" des Anrufers eingesetzt worden sein, das will ich aber niemandem vorwerfen!

Btw: Gratulation zum Führerschein und... Dein Deutsch ist wirklich nicht schlecht, so mancher hier schreibt lange nicht so verständlich.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Volltreffer
17.06.2007, 00:11 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Ich muß hier der Mehrheit zustimmen, noch selten so eine gequirlte Kacke gelesen!

Apropos, ich bin auch Ausländer!

Ausländer, was ein Käse, das sagen nur Inländer des betreffenden Landes, jemand der sich als Ausländer in einem anderen Land aufhält bezeichnet sich gewöhnlich mit seiner Nationalität.......

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Ute
25.07.2007, 21:40 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

@ Musikerin

Bist Du vielleicht ein Mensch, der keine Kritik verträgt?

Was erwartest Du von einem FL das Du an anderer Stelle „6 Wochen mit einem 08/15-Mann am Bord war für mich echt hart“ schreibst???

Hätte er Dich, da Du ja „Ausländerin“ und dazu Musikerin bist, mit Samthandschuhen anfassen sollen???
In seinen Augen bist Du auch nur ein Mensch wie ich und jeder andere hier!!! Wie man es in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück. Wie hast Du denn Deinen FL mitgeteilt, das Du das Einparken öfter üben möchtest. Hast Du dabei daran gedacht, dass er der Lehrer und Du sein Schüler bist?

„Also, erstmals was zu meiner Person: ich bin eine Frau von 34. Jahren, Ausländerin, die seit 14. Jahren in Deutschland lebt und in einem künstlerischen Beruf erfolgreich arbeitet. Da ich viel auf der Bühne bin, kann ich schon seit meiner Kindheit sehr gut mit dem Lampenfieber und den Auftrittsängsten umgehen.“ Ich will ja nicht gemein sein, aber an dieser Stelle würde ich sagen: Hallo, Du bist hier nicht auf der Bühne! Passe Dich mal Deiner Umgebung an!

„Meine Führerscheinausbildung habe ich für deutsche Verhältnisse sehr spät gemacht, dafür aber meiner Meinung nach effizient: habe mich für die Fahrschule Mitte April angemeldet, zum ersten Mal gefahren Ende April und am 14.6.2007 schon der praktische Prüfung gemacht.“ Ich bin nicht nur älter als Du, sondern ich habe meinen FS gemacht als ich älter war, als Du jetzt bist!

„Trotzdem tauchten während der Ausbildung verschiedene Probleme auf: z.B. mein Fahrlehrer weigerte mir relativ zügig das Rückwärts-Einparken beizubringen. Es lief nach dem Motto „das kannst du dann am Ende noch üben“. Ich bat ihn im Laufe jeder meiner Sonderfahrtstunde trotz allem das Einparken einzubauen, er machte es sehr ungern...Am Ende konnte ich trotzdem nicht vom ersten Mal einparken, müsste mich immer wieder korrigieren.“
Ich glaube kaum, dass er sich weigerte, aber wenn ich den Stil Deines Beitrages so betrachte, hat er es sicher nicht leicht mit Dir gehabt. Er hat seine vorgeschriebene Reihenfolge und dann kommt eine wie Du und sagt ihm, was er zu tun hat. Entschuldige bitte, bist Du FL oder er?
Sonderstunden sind nicht dazu da, Einparken zu üben, sondern Landstraße, Autobahn und in der Nacht zu fahren. Zum Einparken üben sind Übungsstunden da.

„Bei den letzten Fahrstunden war ich zunehmend nervöser, weil ich immer wieder kleine Fehler machte: z.B. kurz vor der Ampel an der falsche Linie mich aufgehalten, wo die erste Linie so abgetragen war, dass man es nur beim genauestem Betrachten evtl. erahnen könnte, dass da noch eine Linie es gäbe. Oder bei der allerletzten Fahrt griff mein Fahrlehrer mich plötzlich am Lenker mit den Wörtern „Du fährst zu nah zu den geparkten Autos, SO VERSCHENKST DU MORGEN DEIN FÜHRERSCHEIN!“ Ich fuhr an, parkte, bin aus dem Fahrzeug raus und wollte sofort nach Hause fahren und nur durch die Überzeugungskraft meines Mannes bin ich am Ort geblieben und setzte meinen Fahrt fort.“
Du verträgst also doch keine Kritik, flippst gleich aus, wenn man Dich etwas schärfer anspricht.
Es ist doch kein Einzelfall, das man am Tag vor der Prüfung mehr Fehler macht als sonst. Ebenso ist es normal, das der FL je näher die Prüfung kommt, in der Beurteilung der Fahrweise seiner FS härter ist, als sonst. Schließlich ist er auch bestrebt, das JEDER seiner FS die Prüfung beim ersten Mal besteht (bei Dir vielleicht besonders)!

„ich bin Paar Tage vor der Prüfung mit den Freunden und Ehemann gefahren und sie sagten, dass sie es fast nicht glauben können, dass ich erst seit 6 Wochen am Steuer sitze, so ruhug und gelassen wirkte ich dabei. Ich fuhr vorsichtig, aber nicht zu langsam, immer mit angepasste Geschwindigkeit und mit entsprechende Reaktion bei den schwierigen Verkehrssituationen.“
http://www.fahrtipps.de/verkehrsrecht/stvg.php?par
=21


„Ich sah es als Chance morgen die Prüfung zu fahren und diesem Martyrium mit dem selbstverliebten unsensiblen Fahrlehrer ein Ende zu setzen...“
Warum hast Du nicht die FS gewechselt, Das hätte ihm bestimmt gut getan!?

Das Du auf Deinen Prüfer warten mußtest, ist weniger schön. Das kann ganz schön Nervenaufreibend sein. Doch Du verurteilst, was Du nicht wirklich beurteilen kannst! Weißt Du, warum der Prüfer so spät kam? Vielleicht hatte er vorher ein paar unvorhersehbare Zwischenfälle, mußte seine Pause verschieben und frühstückte erst einmal. Sei froh, das er es vorher tat. Hunger macht böse – um es mal positiv zu sehen.

Hast Du einmal Zeugnisse erhalten, Prüfungen abgelegt? Es war schon immer so, dass erst Kritik geübt wird (positiv oder negativ) bevor das Ergebnis kund getan wird. Wenn jemand nicht besteht und es wird ihm gesagt, bevor derjenige erfährt, was er alles falsch gemacht hat, ist verständlich.

Wenn Du aber bestanden hast, und Du bekommst erst gesagt, was Du falsch gemacht hast bevor Du das Ergebnis erfährst, solltest Du dankbar sein!!!
In diesem Fall hast Du für Deine Fehler noch ein Ohr. Vielleicht hätte der Prüfer noch etwas positives zu Deiner Fahrweise gesagt, wer weiß das schon. Er war aber durch Deine Reaktion so geschockt, das er Dir nur noch das Ergebnis mitteilte.

Du hast jetzt Deinen FS und alle Zeit der Welt das Einparken zu üben. Nutze sie!!!
Gute unfallfreie Fahrt!
Ute

PS.: Ich habe das Rückwärtseinparken in meiner Fahrschulzeit reichlich geübt, wofür ich meinen FL sehr dankbar bin. Es hat mal besser mal weniger gut geklappt. Abe im Prinzip konnte ich es. Aber es war ein Handicap bei meinen Prüfungen. Bei der ersten bin ich durchgefallen, weil ich beim Einparken viel zu nah an das benachbarte Auto (nervöser hätte ich an diesem Tag nicht sein können) kam und in meiner Nervosität dazu noch verkehrt beim Korrigieren lenkte. Bei meiner zweiten Prüfung habe ich auch erst nach mehrmaligen Korrigieren so gestanden, wie ich wollte. Ich hatte Angst zu nah am benachbarten Auto zu stehen. Schließlich stehe ich erst dann richtig, wenn ich die Tür des Fahrzeuges öffnen und aussteigen kann, ohne an das andere Fahrzeug zu stoßen.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Musikerin
17.06.2007, 13:09 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

@Ute

Liebe Ute,
vielen herzlichen Dank für Dein ausgiebiges Posting. Es war für mich sehr unterhaltsam und sehr interessant es zu lesen! Danke noch Mals!
Gerne würde ich Dir auf ein Paar Deine Ausserungen antworten:

"Bist Du vielleicht ein Mensch, der keine Kritik verträgt?"
Ganz klar "nein", sonst hätte ich in so einem Beruf wie meinem nicht überlebt. Ich muss immer wieder Kritik ertragen und nicht nur mündlich, sondern von den Zeitungsblätter, die Kritiken über meine Auftritte schreiben oder Fachzeitschriften, die meine CD´s kritisieren. In dem Fall ist es fast noch viel härter, wenn z.B. hinter so einem CD eine 2-jahres Arbeit steckt, Du machst Dir Monatelang Gedanken über Besonderheiten der Interpretation und- dann bleibt es von der Kritik unbemerkt oder schreibt ein Kritiker ein mehr oder weniger Verrriss! Es gibt alles in meinem Leben und, glaube mir, mit der Kritik kann ich sehr gut umgehen. Es gibt sicherlich auch ein Unterschied zw. mündlichen und schriftlichen Kritik: schriftlche ist meistens raffinierter und die mündliche viel direkter, das es oft dabei keine direkten Zeugen gibt und man (könnte) den Person direkter anschnauzen, aber in meine Branche es gilt als schlechte Ton.

"Was erwartest Du von einem FL das Du an anderer Stelle „6 Wochen mit einem 08/15-Mann am Bord war für mich echt hart“ schreibst???"
Nichts besonders, außer das er mir das Fahren inkl. Einparken beibringt. Das er da völlig systemlos war wurde mir schon in der aller erste (!) Stunde klar, wo ich als absoluter Null ausserhalb München fuhr und in einem nahliegendem Dorf eine andere Schülerin abholte und in den Garageneinfahrt des Hauses rückwärts einfahren müsste! Wie es mir dabei ergangen????? Kannst es Dir vielleicht vorstellen? Bin sicherlich nicht mit den Samthandschuhen angefasst worden...

"Hallo, Du bist hier nicht auf der Bühne! Passe Dich mal Deiner Umgebung an!"
Du hast mich wohl falsch verstanden, meine Ausserungen über die Bühnenerfahrung und Lampenfieber wären der Prüfungssituation relevant gewesen und damit wollte ich nur feststellen, dass ich sehr gut den Prüfungssituation wiederstandhalten kann und durch meine Geschichte wies nur auf die besondere Härte dieser Prüfung auf.

Natürlich "Ausländerin" tut da nichts zu Sache, außer die ständigen Bemerkungen des Lehrers: "Klammern die XY immer so an dem Lenkrad?" oder "Können alle XY nicht mit der Gangschaltung umgehen?" usw.

Ausserdem ich freue mich sehr, wenn jemand in noch einem höheren Alter als ich den Führerschein gemacht hat: meine Feststellung war bloß, dass man in Deutschland den Führerschein GENERELL früher macht und nicht in meinem Alter. Alleine der Gang zur Fahrschule gab mir das Gefühl von Versetztwerden: alle Leute sind mindestens halt 15. Jahre junger als Du, nichts weiter...

"Zum Einparken üben sind Übungsstunden da. " Genauso fand ich es auch, Du hast mich richtig verstanden, nur machte er es mit mir keine einziges Mal in den sog. Übungsstunden. Nein, doch, ein einziges Mal war es so: er lies mich rückwärts einparken ohne vorher etwas zu erklären, somit stand ich sehr schnell genau 90 Grad zum Bordstein, wiederholte die Vorgehensweise mind 10. Mal noch mal, stand aber immer noch 10. Mal genau gleich mit dem A... zum Bordstein, mein Fahrlehrer sagte, dass ich die Kupplung langsamer loslassen solle und den Lenkrad in der anderen Richtung drehen... In welche Richtung habe ich vorher gedreht? Wusste ich schon gar nicht mehr? Rechts? Links? 45 Grad zum Bordstein, 33 Grad drausen, schwarzen Golf, Klimaanlage gibt es nicht, der Fahrlehrer raucht... Soll ich noch fortsetzen?

"flippst gleich aus"
Schade, dass ich wirklich nicht gleich ausgeflippt bin, sondern zum Schluss hat es alles gesammelt und komprimiert: das Rauchen in dem Fahrzeug ( ich bin selbst Nichtraucherin), systemloses und erklärungsloses Rumfahren über immer gleichen Strassen, die ich mach einem Mal schon auswendig kannte, Erklärungsnot beim Einparken, ständiges Simsen in der Fahrstunde und Telefonieren mit der Telefongesellschaft 15. Minuten am Anfang meiner 2. Fahrstunde usw. Ich hätte viel früher die Notbremse ziehen sollen, gebe ich zu!

"Warum hast Du nicht die FS gewechselt, Das hätte ihm bestimmt gut getan!?" Mir hätte es bestimmt gut getan, diesem Fahrlehrer ist definitiv nicht mehr zu helfen...

"Weißt Du, warum der Prüfer so spät kam?"
Natürlich, er kam nicht zu spät, sondern nahm noch TP um 8 Uhr in der Fahrschule. Während die Leute schreiben (meistens ist es 15-20 Minuten) kann man doch auch was zu sich nehmen? Ich fuhr ja vom 8:10 bis 8:40 noch eine Runde, habe ich ja beschrieben. Um 8:10 saß er in der Fahrschule und schaute in die Decke, da alle Blätter verteilt waren. Um 8:40, wo ich zurück kam, haben die Leute ( aus welchem Grund auch immer) noch geschrieben und er hat, glaube ich erste oder zweite Arbeit korrigiert. Aber mit den Schablonen kann da von eine "Korrektur" nicht die Rede sein, das ist ja idiotensicher...

"Es war schon immer so, dass erst Kritik geübt wird (positiv oder negativ) bevor das Ergebnis kund getan wird. Wenn jemand nicht besteht und es wird ihm gesagt, bevor derjenige erfährt, was er alles falsch gemacht hat, ist verständlich."
In den TÜV-Richtlinien steht es anders und er hätte sich daran halten sollen. Schluss, aus! Der Rest heisst Amtsmissbrauch!

"In diesem Fall hast Du für Deine Fehler noch ein Ohr."
Gerade umgekehrt, leider. Psychologisch gesehen, hätte er mich erstmals erlösen sollen und ich hätte bestimmt Dankbarkeit empfunden, ob ich bestanden oder nicht bestanden habe. Die Anspannung war einfach so groß, dass in dem Moment Du gerade KEIN Ohr für Fehlermeldungen hast. Ich hatte es jedenfalls nicht...

Ansonsten freue ich mich jetzt auf die (rauch)freie Fahrt und auf mein erstes Auto! Das Autofahren ist das spassigste, was ich seit meine Kindheit erleben darf! Es lebe das Autofahren!

Herzlich,
O.


Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Ute
25.07.2007, 21:40 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Hallo Musikerin,

Danke für Deine schnelle Antwort. Ich glaube, hättest Du gleich so geschrieben, wie Du Deine Antwort an mich formuliert hast, hättest Du sicher eine andere Reaktion von verschiedenen Forumteilnehmern (mich eingeschlossen) erhalten.

Dass Du als Musikerin Kritik annehmen mußt ist mir klar. Das ist aber Kritik, die Deine Arbeit und nicht Dich selber betrifft. – Falls Du weißt, was ich meine. Wenn meine Chefin sagt: Frau... sie haben da etwas falsch gemacht. Dann ist das Kritik, die meine Arbeit, nicht mich selber betrifft. Sie hat nichts gegen mich, sondern bemängelt meine Arbeit.

„schriftliche ist meistens raffinierter und die mündliche viel direkter“ – das sehe ich nicht so. Mag aber auch an der Mentalität jedes Einzelnen liegen. Es gibt Menschen, die können sich schriftlich besser ausdrücken als mündlich. Gedanken können geordnet niedergeschrieben werden und man traut sich etwas zu äußern, was man den anderen nie ins Gesicht sagen würde (manchmal fehlen nämlich im passenden Moment die richtigen Worte).

Hat Dich Dein FL in der ersten Stunde nicht mit dem Auto vertraut gemacht? Gut, das hat meiner gemacht. Aber so wie es hier im Forum zu lesen war, wurden schon die unterschiedlichsten Dinge in der ersten Fahrstunde gemacht. Deshalb würde ich diese erste Stunde nicht überbewerten.

Dass Dein FL im FS-Auto rauchte, finde ich nicht in Ordnung. Warum hast Du nichts gesagt? Warum hast Du in seinem Verhalten Dir gegenüber dann nichts unternommen? Du bist eine erwachsene Frau und weißt was Du willst. – Aber hinterher ist man meistens schlauer!

War Dein FL Chef oder Angestellter bei der FS? Wenn er Angestellter war und Du so für Recht und Gerechtigkeit bist, dann solltest Du Dir vielleicht überlegen, ob Du nicht im Nachhinein den Chef der FS über das Verhalten Deines FL in Kenntnis setzt um, wie Du oben so schön sagst, „..., das ich mache es nur, weil es sein kann, dass es jemandem nach mir vom Nutzen sein könnte.“

Wie es mir scheint, nimmst Du kein Blatt vor den Mund. Hast Du Deinen Fahrlehrer damals gebeten, wenn er es schon nicht von sich aus tat, wie Du beim Einparken vorgehen sollst. – Aber wie gesagt, hinterher ist man immer schlauer und würde es, wenn man wieder vor selben Situation stehen würde anders, besser machen.

"Warum hast Du nicht die FS gewechselt, Das hätte ihm bestimmt gut getan!?"
Tut mir leid, diesen Eindruck hatte sicher nicht nur ich von Deinem ersten Posting. Es kam eher von oben herab an. Wie ich bereits schrieb, die Probleme mit Deinem FL kamen weder hier, noch in dem anderen Forum rüber.

"Weißt Du, warum der Prüfer so spät kam?" – Damit meinte ich zu DEINER PP. Vielleicht gab es mit dem Bögen Probleme? Vielleicht hatte er seine Schablone vergessen? Vielleicht...? – Was macht ein Musiker, der kein Klavier im Probenraum hat, und seine Stimmgabel liegt woanders? Wie soll er den richtigen Ton finden? Er muß sich auch etwas einfallen lassen – Mal so ganz nebenbei bemerkt!

An den TÜV-Richtlinien würde ich mich gar nicht so unbedingt festhalten. Bei anderen Prüflingen ist der Prüfer vielleicht so besser gefahren. Ich würde das an Deiner Stelle gar nicht so auf die Goldwaage legen. Er hat da sicher seine Erfahrungen, wie ich es oben schon beschrieb.

„Ansonsten freue ich mich jetzt auf die (rauch)freie Fahrt und auf mein erstes Auto! Das Autofahren ist das spassigste, was ich seit meine Kindheit erleben darf! Es lebe das Autofahren!“
Dann würde ich an Deiner Stelle Deinen Mitfahrern gleich in die Schranken verweisen, was das Rauchen betrifft. Schließlich ist es ja Dein Fahrzeug. Da reicht schon eine Zigarette und das ganze Auto stinkt nach Qualm.

Ich hoffe, dass das Autofahren für Dich Spaß bleibt und nicht sich in Zwang, Muß und Streß umwandelt!

Liebe Grüße

Ute

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern corsa-ultrablau
18.06.2007, 10:56 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Mein Prüfer sagte mir überhaupt nicht, dass ich bestanden hätte. Es lief folgendermaßen ab:
Prüfer: "Was haben Sie denn aus dem Einparken gemacht?" (Ich hatte beim Einparken aus einer Mücke einen Elefanten gemacht.)
Daraufhin gab ich ihm irgendeine trottelige Antwort.
Prüfer (reicht mir ein Blatt Papier nach vorne): "Hier noch unterschreiben."
Ich frage: "Wo?"
Darauf mein Fahrlehrer: "Da wo steht: Prüfung bestanden."
Auf diese Weise erfuhr ich also, dass ich meine PP bestanden hatte.

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern carhol
18.06.2007, 11:40 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

ohne deinen achsoschlechten fl hättest du wahrscheinlich nur 20 stunden gebraucht.

wie schrieb jemand anders in einem anderen forum zu deinem thread? "der fs für den du dir man meisten den a... aufreisst, tritt dich am tiefsten rein". kenne den spruch auch und er stimmt zu 99%. du gehörst anscheinend nicht zu dem restlichen 1%, weder bei deinem fl, noch bei dem prüfer der sich angestrengt hat, dir den führerschein zu geben.

du bist wahrscheinlich zur anmeldung nur in die nächste fs gerannt ohne dich vorher zu informieren, sonst hättest du das mit dem rauchen gewusst. nachherige beschwerden solltest du dann an dich richten.

das man auch eine fs wechseln kann wenn es einem nicht passt, ist wohl auch nicht bekannt gewesen. also wieder die beschwerden an dich selber richten.

das ein prüfer "amtsmissbrauch" betreibt, ist absolut unmöglich, weil er gar kein amt bekleidet.
wenn der tüv seinen angestellten vorschreibt, sie hätten kopfüber im auto zu sitzen, ist das genauso eine arbeitsanweisung wie die reihenfolge nach einer prüfung. es gibt dafür keinerlei rechtlich grundlage, ausser eben der (internen) arbeitsanweisung des tüv.
was der tüv auf seiner internetseite schreibt, kannst du unter der rubrik werbung ansiedeln. "essen sie nur diesen joghurt und ihre darmtätigkeit kommt in schwung". beschwerst du dich dann auch beim hersteller wenn es trotzdem auf der toilette nicht klappt? der tüv ist eine private gesellschaft die auch konkurrenz hat und sich, wie der joghurt-hersteller, in positivem licht darstellen muss.

die realität im strassenverkehr, besonders in münchen, wird dich schneller einholen als dir lieb ist.

in diesem sinne...

holger

Die Diskussion –ab diesem Beitrag– als Lesezeichen/Favoriten speichern Lambo-Benni
18.06.2007, 13:13 Uhr

zu: Wie es mir bei der PP ergangen...

Ich rate in Deinem extremen Fall zu Suizid!

Aber berichte uns danach ob es sich gelohnt hat.

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Sie wollen nach links abbiegen. Wann haben Sie auf den nachfolgenden Verkehr zu achten?

Vor dem Einordnen und noch einmal unmittelbar vor dem Abbiegen

Lediglich einmal vor dem Abbiegen

Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.8.01-001 / 3 Fehlerpunkte

Was wird in das Verkehrszentralregister eingetragen?

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Amtliche Prüfungsfrage Nr. 1.1.09-013 / 3 Fehlerpunkte

Jemand hat soeben eine Haschisch-Zigarette geraucht. Darf er anschließend ein Kraftfahrzeug führen?

Nein, weil er dann fahruntüchtig sein kann

Ja, weil das Rauchen einer Haschisch-Zigarette unbedenklich ist